Die BVG will einen Betrag in „zweistelliger Millionenhöhe“ investieren, um seine Fahrzeugflotte zu erneuern. Die genaue Investitionssumme soll noch nicht genannt werden, weil die Ausschreibung des Auftrags noch läuft, sagte BVG-Straßenbahndirektor Klaus-Dietrich Matschke Morgenpost Online. Außerdem werden ab Mai 2011 99 neue Fahrzeuge vom Typ Flexity ausgeliefert, die die BVG für 300 Millionen bestellt hat.
Ziel des vor allem aus dem Automobilbau bekannten „Faceliftings“ ist es, zunächst die 105 von 1994 bis 1999 in Dienst gestellten Straßenbahnen vom Typ GT6N so zu modernisieren, dass sie danach weitere 16 Jahre durch Berlin fahren können. „Dazu wollen wir vieles von dem übernehmen, was in der neuen Flexity-Straßenbahn serienmäßig sein wird“, so Matschke.
Unter anderem werden im Wageninneren TFT-Bildschirme zur besseren Fahrgastinformation und neue Fahrscheinautomaten eingebaut, an denen auch mit der EC-Karte bezahlt werden kann. Der Heckbereich soll für Fahrräder oder Kinderwagen hergerichtet werden. Matschke will die Änderungen zunächst in zwei Musterfahrzeugen ausprobieren. Bewähren sich die Umbauten dort im Alltag, werden sie bis 2016 in allen GT6N-Bahnen erfolgen.




