Sie hat es geschafft. Steffi Landerer aus Fürstenwalde steht im Finale von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS). Und Dieter Bohlen hatte am Sonnabend nicht mal seine Finger im Spiel. Allein die Zuschauer entschieden über die Finalisten. Als Rockerbraut auf einer schweren Maschine hat die 19-Jährige offenbar auch die Zuschauer auf ihre Seite gezogen. Im sexy Lederoutfit sang die Blondine „I Love Rock'n'Roll“ in der Version von Britney Spears.

In ihrer Heimatstadt Fürstenwalde ist Steffi Landerer mittlerweile schon eine kleine Berühmtheit. Wenn sie durch die Stadt schlendert oder in einem Café sitzt, spürt sie die verstohlenen Blicke. Ein junges Mädchen fasst sich ein Herz und bittet die 19-Jährige um ein Autogramm auf der Serviette. Steffi bleibt gelassen und schmunzelt.

Im Fernsehen ist sie das kurvige, naive Blondchen mit der beeindruckenden Oberweite und wird schon mal mit DSDS-Zicke Annemarie Eilfeld verglichen. Im wirklichen Leben ist Steffi eine bodenständige, intelligente und zweifellos attraktive junge Frau, die ihr Abitur im vergangenen Jahr mit einem Leistungsdurchschnitt von 1,35 bestanden hat. Und zwar nicht irgendwo, sondern am Fürstenwalder Bernhardinum, das seit der Pisa-Studie als Brandenburger Vorzeige-Gymnasium gilt. Doch im Fernsehen zählt weniger Köpfchen als vielmehr ihr Aussehen. „Die Leute sehen halt nur, was sie sehen wollen“, meint sie dazu lakonisch.