Die Berliner Feuerwehr klagt über einen überlasteten Notruf. Schuld daran sollen sogenannte "Hosentaschenanrufe" sein. Bereits seit einer Woche häuft sich das Phänomen bundesweit. In der Nacht auf Freitag erschwerten die unabsichtlichen Notrufe die Arbeit während des Unwetters zusätzlich. Als Ursache wurde ein Update von Smartphones mit dem Android-Betriebssystem ausgemacht.
Lesen Sie auch: Schwere Unwetter: Zahlreiche Feuerwehreinsätze in der Nacht
Überlasteter Notruf: Android-Handys sollen Schuld sein
Statt eines Anrufes mit dringendem Notfall, bekommen die Einsatzkräfte in der Notrufleitzentrale immer öfter die Geräusche eines Handys in der Hosentasche zu hören, also Knacken und Rauschen. Wie der Pressesprecher der Berliner Feuerwehr dem "RBB" am Freitagmorgen berichtete, war "jeder dritte Anruf in der Unwetternacht ein Taschenanruf". weiter erklärte er, dass es Anzeichen dafür gebe, dass ein Software-Update bei Android-Handys für die falschen Notrufe verantwortlich sein könnte. Eine Überwachung darüber, wer einen Notruf absetzt, gibt es allerdings nicht.
Unwetter über Berlin: Spektakuläre Bilder
Auch aus Großbritannien kommen Medienberichte über überlastete Einsatzzentralen. Die "BBC" befragte im Zuge dessen Google. Der Kommunikations-Konzern verwies allerdings auf die Smartphone-Produzenten, die für die Notruf-Einstellungen verantwortlich seien. Menschen, deren Handys "Hosentaschenanrufe" produzieren, riet ein Sprecher von Google dazu, schnellstmöglich ein neues Update zu installieren.
sek








