Pokémon Go

Pokémon-Go-Knigge: Benimmregeln für Monsterjäger

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An manchen Orten sollte man besser nicht Pokénomon spielen. Manchmal ist es sogar ganz verboten

An manchen Orten sollte man besser nicht Pokénomon spielen. Manchmal ist es sogar ganz verboten

Foto: Julian Stratenschule/dpa

Wir haben einen Knigge erstellt, worauf Pokémon-Jäger achten sollten.

Wer sich mit dem Smartphone in der Hand auf die Suche nach Schiggy, Evoli oder Krabby begibt, stößt bei seinen Mitmenschen nicht immer auf Gegenliebe. Einige können einfach nicht nachvollziehen, warum man seine Zeit damit verbringt, durch die Gegend zu laufen und virtuelle Figuren einzusammeln. Andere ärgern sich, dass die Jagd an - wie die CSU Regensburg es formuliert - "unangemessenen Orten" wie beispielsweise Kirchen stattfindet. Deswegen ist es höchste Zeit für einen kleinen Knigge für Pokémon Go:

  • Auf die Mitmenschen achten. Nicht selten kommt es vor, dass Pokémon-Spieler so in ihre Welt vertieft sind, dass sie ihre Umwelt kaum noch wahrnehmen. Vor allem im Straßenverkehr kann das gefährlich werden. Andere Verkehrsteilnehmer und vor allem auch Fußgänger auf belebten Straßen rechnen nicht damit, dass man abrupt stehen bleibt, um ein Pokémon zu fangen. Die Verkehrsregeln sollten trotzdem beachtet werden.
  • Keinen Müll hinterlassen. Erst kürzlich beschwerte sich ein Spieler auf Facebook, dass der Berliner Lustgarten als beliebter Pokéstop vermüllt sei. Er wies darauf hin, dass sich ein solches Verhalten negativ auf die ganze Community auswirke. Sollte auch die Stadt den Eindruck gewinnen, dass Pokémon-Spieler öffentliche Plätze verschmutzen, kann das dazu führen, dass die Entfernung von Pokéstops beim Entwickler Niantic beantragt wird.
  • Lautstärke reduzieren. Wer tagsüber keine Zeit für die Jagd hat, läuft gerne zu nachtschlafender Zeit durch die Straßen. Grundsätzlich spricht auch nichts dagegen, solange man seine Mitmenschen nicht durch laute Jubelschreie aus dem Schlaf reist.
  • Bestimmte Orte sollten tabu sein. Auch wenn man auf Friedhöfen Pokéstops findet, ist das ein Ort, an dem Menschen kein Verständnis das Jagen der Monster aufbringen. Viele fühlen sich zurecht in ihrer Trauer gestört.
  • Schummeln verdirbt den Spaß. Eigentlich sollte man mehrere Kilometer laufen, um ein Ei auszubrüten. Doch schon kurz nachdem das Spiel gestartet ist, sind im Internet zahlreiche Tipps aufgetaucht, wie der GPS-Tracker augetrickst werden kann. Das mag für einen selbst zwar bequem sein, verärgert aber all die Spieler, die sich die Mühe machen.
  • Teamgeist beweisen. Auch bei Pokémon wird in Arenen gekämpft, doch für viele Spieler steht der Teamgeist im Vordergrund. Man verabredet sich zu gemeinsamen Pokémontouren oder profitiert davon, dass ein anderer Spieler ein Lockmodul aktviert hat und die Monster damit ködert.

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( kwa )