Steuerserie 2014

In welchen Fällen Sie eine Steuererklärung abgeben müssen

Arbeitnehmer sind nicht immer verpflichtet, die Bögen für das Finanzamt auszufüllen. Doch in den folgenden Fällen haben Steuerzahler keine Wahl.

Arbeitnehmer müssen mit dem Finanzamt abrechnen,

wenn sie 2013 neben dem Gehalt noch weitere Einkünfte von mehr als 410 Euro erhalten haben von denen keine Lohnsteuer einbehalten wurde;

wenn Steuerzahler in ihren Lohnsteuerabzugsmerkmalen (früher: auf der Lohnsteuerkarte) einen Freibetrag haben eintragen lassen;

wenn sie Leistungen von mehr als 410 Euro erhalten haben, die dem „Progressionsvorbehalt“ unterliegen. Dazu gehören etwa Elterngeld, Kurzarbeitergeld, Mutterschaftsgeld oder Krankengeld;

wenn Eheleute gemeinsam veranlagt werden und einer Steuerklasse V oder VI hat;

wenn sie außerordentliche Leistungen wie Abfindungen oder Jubiläumszuwendungen erhalten haben und der Arbeitgeber davon Lohnsteuer nach der Fünftelregelung einbehalten hat;

wenn sich ein Ehepaar hat scheiden lassen und einer der Partner im selben Jahr wieder geheiratet hat;

wenn das Finanzamt den Steuerzahler zur Abgabe einer Steuererklärung auffordert.

Nicht-Arbeitnehmer müssen eine Steuererklärung abgeben, wenn ihr Gesamtbetrag der Einkünfte den Grundfreibetrag von 8130 Euro für Alleinstehende bzw. 16.260 Euro für Verheiratete übersteigt.