Wer sich aber zu diesem Schritt entscheidet, muss vorher ein Wertpapierdepot eröffnen. Wie man das beste Depot bei der großen Auswahl findet, erfahren Interessierte hier.
Im Gegensatz zu Tages- und Festgeldkonten, für die die Banken kaum noch Zinsen zahlen, gibt es aktuell keine Anlageform, die rentabler ist als Aktien. Finanzexperten raten daher, sein Geld an der Börse zu investieren. Und zwar in Aktien, ETFs (Exchange Traded Funds) und Fonds.
Depot eröffnen - so funktioniert's
Wer ein Depot eröffnen und mit Aktien handeln will, sollte über ein gewisses Guthaben verfügen, auf das er nicht unmittelbar angewiesen ist. Vor der Depoteröffnung sollte man sich ein Geldhaus suchen – das kann eine private Bank, eine Direktbank oder eine Filialbank (wie die Sparkasse) sein.
Anleger, die regelmäßig handeln wollen, sollten sich für einen Anbieter entscheiden, dessen Depot via Telefon oder über das Internet geführt wird. So bleibt man flexibel und kann schnell kaufen und verkaufen. Wer langfristig an der Börse aktiv sein wird, sollte lieber eine Filialbank auswählen und sich von einem Bankangestellten beraten lassen.
Neben dem reinen Wertpapierdepot muss der Kunde auch immer über ein Verrechnungskonto verfügen, auf dem Erträge verbucht und Dividenden gutgeschrieben werden können. Bei einigen Kreditinstituten erhält man zur Depoteröffnung gleich ein Tagesgeldkonto dazu. Achtung ist geboten, denn der Zinssatz für ein solches Konto ist höher als der eines normalen Girokontos.
Nicht nur das Traden kostet Geld
Folgendes gilt zu beachten: Es können unterschiedliche Kosten anfallen. Ein Depot bei einer Direktbank wie der ING DiBa kann kostenlos eröffnet werden, für jedes Handeln („Traden“) fällt dann aber eine Gebühr an.
Einige Beispiele: Bei einer Einlage von 1000 Euro für 12 Monate betragen die Kosten für ein Traderdepot der DAB Bank aktuell 59,40 Euro (pro Order werden 4,95 Euro fällig); bei der Deutschen Bank fallen bei derselben Summe rund 94,80 Euro an (Orderentgelt: 7,90 Euro).
Um das passende Wertpapierdepot zu finden, sollte man vorher klären, was einem wichtig ist. „Kein Depotentgelt ab mindestens einer Transaktion pro Quartal“ oder „Fast alle Fonds mit 50% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag“ können wichtige Entscheidungshilfen sein.
Nutzen Sie einen Depotrechner, um das beste Angebot zu finden, das zu Ihnen passt.

