100 grösste Städte

Mieten seit 2006 um rund sieben Prozent gestiegen

Die Einwohner der 100 größten deutschen Städte zahlen immer mehr für ihre Mietwohnung. Besonders dramatisch ist der Anstieg in Hamburg.

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Die Mieten in den einhundert größten Städten Deutschlands sind einem Zeitungsbericht zufolge in den vergangenen fünf Jahren im Schnitt um sieben Prozent gestiegen . Am stärksten seien die Mietpreissteigerungen in Hamburg, berichtet die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf eine Auswertung der F+B-Immobilienberatung.

Dort seien die durchschnittlichen Quadratmeter-Preise für Neuverträge seit 2006 von 7,40 Euro auf neun Euro gestiegen. Das entspricht einem Anstieg um 21,6 Prozent. Auf den Plätzen zwei und drei landeten demnach Trier und Ingolstadt. Dort verteuerten sich die Mieten um 19,4 Prozent beziehungsweise 18,1 Prozent.

Für die Auswertung wurden die Preise für eine 75 Quadratmeter große Wohnung mit einem Baualter von 10 Jahren untersucht, bei normaler Ausstattung und normalem Zustand. Eigentumswohnungen verteuerten sich laut „Bild“ seit 2006 bundesweit um durchschnittlich fünf Prozent. Am stärksten zogen die Kaufpreise demnach in Trier an, nämlich um 25,3 Prozent. Am zweitstärksten legten die Preise in Hamburg zu, auf Platz drei landete München.