Die DSL-Geschwindigkeit hängt auch von Ihrem Wohnort ab: Für die Datenrate sind Länge und Qualität der Kabel sowie die Zahl der Nutzer an einem Verteilerkasten entscheidend. In ländlichen Gebieten, aber auch in Großstädten treten diese Probleme mittlerweile immer öfter auf. In einigen Straßen sind zudem so viele DSL-Anschlüsse geschaltet, dass die Leitungen überlastet sind. Die Anbieter handeln nicht selten nach dem Motto: „Lieber ein paar Kunden mehr als eine garantierte DSL-Höchstgeschwindigkeit für alle“.
Die Hauptgründe für eine langsame Internetverbindung
Das kennen Sie bestimmt: Sie haben einen schnellen DSL-Anschluss gebucht, das Tempo lässt aber zu wünschen übrig! Diese Problematik ist keine Seltenheit. Zwei Ursachen kommen für das Dilemma infrage:
1. Das Anbieter-Problem: Weniger DSL als versprochen
Einige Anbieter versprechen zwar die Höchstgeschwindigkeiten eines Sportflitzers, liefern tatsächlich aber nur die Leistung eines Kleinwagens. Sie bieten beispielsweise DSL 16.000 an, garantieren aber lediglich ein Tempo von 7000 Kilobit pro Sekunde (kbit/s). Im Kleingedruckten steht dann nicht ohne Grund „bis zu 16.000 kbit/s“.
2. Das Heim-Problem: Falsche Hardware und falsche Einstellungen
Nicht immer tragen die DSL-Anbieter die Schuld an der Misere. Selbst bei fehlerfreien Internet-Leitungen kann es zu lahmen Breitbandverbindungen kommen. Die möglichen Ursachen liegen dann bei Ihnen – im heimischen Gerätepark. Nicht korrekt konfigurierte Netzwerkkarten, alte Router, falsches WLAN-Equipment und schlechte Empfangsbedingungen, die das WLAN-Funknetzwerk stören, sind typische DSL-Bremsklötze. Schnelle Hilfe: Durch Neupositionierung von WLAN-Router, PC oder Notebook erreichen Sie oft mehr Leistung. Fehlerhaft eingestellte Netzwerkkarten optimiert das Hilfsprogramm TCP Optimizer.
Quelle: Computer Bild.
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