Doch nicht nur der Sicherheitsaspekt spricht für die eigene Immobilie, sondern viele weitere Argumente:
1. Mietfrei wohnen im Alter
Die eigenen vier Wände ersparen monatlich – je nach Region – mehrere hundert Euro Miete. Dieser Betrag steht quasi als „zweite Rente“ oder als „private Zusatzrente“ zur Verfügung und schafft im Alter finanzielle Freiräume.
2. Bereits heute darin leben
Im Eigenheim lässt es sich vom Kauf an leben. Während andere Vorsorgeformen mit dem Eintritt in den Ruhestand ausgezahlt werden, kann die eigene Immobilie schon weitaus früher genutzt werden. Hinzu kommt, dass man statt Miete zu bezahlen ins eigene Heim investiert.
3. Sicher und wertbeständig Geld investieren
Wohneigentum ist eine sehr sichere und wertbeständige Form der Altersvorsorge ohne unmittelbaren Kapitalverzehr. Weder Inflation noch Wechselkurs, Aktien- oder Anleihenkurse können den Wert der Immobilie negativ beeinflussen.
4. Attraktiv vererben
In puncto Vererbung sind die eigenen vier Wände ebenfalls eine interessante Alternative, da andere Vorsorgeformen zum Beispiel keine Vererbung vorsehen. Zudem fällt die Besteuerung bei der Vererbung von Kapitalvermögen in der Regel höher aus als bei Immobilien.
5. Staatlich fördern lassen
Der Staat hat seit 2008 mit "Wohn-Riester" die eigengenutzte Wohnimmobilie in die private Altersvorsorge integriert. Die Zulagen können zur Tilgung eines Riester-Darlehens verwendet werden. So hilft der Staat bei der Entschuldung des Eigenheims mit.
Zudem erhöhen die Zulagen und Steuervorteile die Liquiditätsspielräume, um neben den eigenen vier Wänden Beiträge für wichtige zusätzliche private Altersvorsorge, zum Beispiel eine private Rentenversicherung oder betriebliche Altersvorsorge, zu leisten.
6. Steuern und Krankenversicherungsbeiträge sparen
Die eingesparte Miete bei der selbstgenutzten Immobilie wird im Gegensatz zu anderen Altersvorsorgeformen weder mit Steuern noch mit Krankenversicherungsbeiträgen belastet.
7. Flexibel reagieren auf die Wechselfälle des Lebens
Eine Immobilie bietet als Baustein für die Altersvorsorge die notwendige Flexibilität, um auf unvorhergesehene Ereignisse auch in finanzieller Hinsicht reagieren zu können: Über eine Beleihung der eigenen vier Wände kann kurzfristig für Liquidität gesorgt werden und dies zu Konditionen, die unter denen eines Privat- oder Dispokredits liegen. Lediglich die private Lebens- und Rentenversicherung bietet ebenfalls diese Flexibilität.
8. Unabhängig sein und mehr Lebensqualität genießen
Die eigenen vier Wände bieten nicht nur finanzielle Unabhängigkeit im Alter. Die Unabhängigkeit reicht noch viel weiter: ein Eigenheimbesitzer kann nach seinen individuellen Vorstellungen leben, ohne aufreibende Debatten mit Vermietern führen zu müssen. Auf diese Weise sichert sich der Eigentümer einen Freiheitsgrad, der die Lebensqualität spürbar erhöht.
9. Sicher planen
Mit der Sicherheit ist nicht die bereits beschriebene finanzielle Sicherheit im Alter gemeint, sondern die Gewissheit, sicher die eigene Zukunft planen zu können. Denn die eigenen vier Wände bieten Schutz vor regelmäßig wiederkehrenden Mieterhöhungen und vor Kündigungen.
10. Die private Altersvorsorge ideal ergänzen
Das Eigenheim als Altersvorsorge stellt die ideale Ergänzung zur gesetzlichen und privaten Rentenversicherung dar. Alles in allem wird so eine Basis für das Alter geschaffen, die den gewohnten Lebensstandard bis ins hohe Alter sicherstellt.
„Die eigenen vier Wände können Vorteile vorweisen, die andere Altersvorsorgevarianten nicht bieten. Daher ist die selbstgenutzte Immobilie nicht nur eine besonders beliebte, sondern auch eine sehr sinnvolle Form der privaten Altersvorsorge“, so Kai Fischer, Leiter der Baufinanzierung von Allianz Leben.


