Die USA schränken die Einfuhr von humanoiden und vierbeinigen Robotern drastisch ein. Künftig ist für den Import neuer Modelle eine Sondergenehmigung erforderlich, die etwa vom Verteidigungsministerium erteilt werden kann, wie die Behörde FCC (Federal Communications Commission) mitteilte. Damit schottet Washington den US-Markt gegen chinesische Tech-Unternehmen ab und stärkt der heimischen Entwickler-Konkurrenz den Rücken.

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Wirtschaft in Berlin

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Als Begründung verwies die FCC auf die Netzwerkfähigkeiten der Roboter. Diese könnten für Spionage oder Überwachung von Amerikanern missbraucht werden – und um die Roboter fernzusteuern. Bestehende Modelle, die von der FCC bereits zugelassen wurden, dürfen weiterhin importiert und genutzt werden.

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Die US-Regierung definiert mobile Roboter als mehr als zwei Kilogramm schwere technische Geräte, die sich selbst fortbewegen und Hindernissen ausweichen können sowie Sensoren, Netzwerk-Anbindung und Software zum autonomen Navigieren haben. Diese Beschreibung könnte auch auf fortgeschrittene Modelle von Saugrobotern zutreffen. Das ist ein Geschäftsfeld, in dem chinesische Anbieter den US-Vorreiter iRobot geschlagen haben. Stationäre Roboter, etwa für die Industrieproduktion, sind von dem Verbot ausdrücklich ausgenommen.

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Wettlauf mit China um Zukunftsgeschäft

Zweibeinige humanoide Roboter und vierbeinige Modelle, die an große Hunde erinnern, gelten als großes Zukunftsgeschäft. Vor allem in den USA und China arbeiten viele Unternehmen daran. So werden einige Roboter der Silicon-Valley-Firma Figure AI für einfache Aufgaben auf Produktionslinien eingesetzt. Beim Elektroauto-Hersteller Tesla will Firmenchef Elon Musk in diesem Jahr die Fertigung des Roboters Optimus starten, den er bereits jetzt als „bei Weitem das größte Produkt aller Zeiten“ ankündigt.

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Neben Robotern verbot die FCC auch die Einfuhr von Wechselrichtern, die ein zentrales Bauteil für Solarstromanlagen sind. Wechselrichter wandeln den von Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um, womit er ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann. Auch hier werden vor allem chinesische Anbieter betroffen sein, die auf dem Weltmarkt führend sind. Die FCC verwies auch hier auf Risiken der Netzwerk-Anbindung, wodurch die Technik abgeschaltet oder zur Datensammlung missbraucht werden könne.

pau/dpa