Der Schauspieler und Umweltaktivist Hannes Jaenicke ist Gast in der neuesten Episode des Podcasts „Kristina Tröger trifft”. Jaenicke ist unter anderem bekannt aus dem Tatort der dem Amsterdam-Krimi, doch seine wahre Leidenschaft brennt fernab der Filmsets: im tiefsten Regenwald von Borneo. Seiner Gastgeberin Kristina Tröger, Präsidentin des Clubs europäischer Unternehmerinnen (CeU), berichtet er eindringlich von seinem Herzensprojekt, der Stiftung Pelorus Jack, und erklärt, warum er regelmäßig alte Smartphones einsammelt, um sie Rangern im Dschungel als wichtigstes Werkzeug für den Artenschutz zu schicken.

Donnerstag
Wirtschaft in Berlin
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Im Gespräch rechnet Hannes Jaenicke mit der „German Angst“ ab, hinterfragt, warum sich die Menschen lieber in fiktiven Fernsehkrimis gruseln, anstatt die reale Zerstörung der Lebensgrundlagen zu stoppen. Seine große Sorge: Das Thema Umwelt sei im Moment nicht sehr populär, werde sogar oft unter den Teppich gekehrt, „weil es als Wirtschaftsbremse gilt. Und das finde ich sehr bedenklich.“

Auch wenn Umweltschutz das erklärte Herzensthema von Jaenicke ist – er berichtet auch aus seinen Erfahrungen aus der Filmwelt und erklärt, warum gerade die Deutschen Krimis lieben. „Wir sind deswegen so krimisüchtig, weil Deutschland eines der sichersten Länder der Welt ist.“ In Amerika sei es hingegen nicht so sicher – „und die schauen am liebsten Comedy.“
Die neue Episode von „Kristina Tröger trifft“ ist ab sofort auf dem Onlineportal dieser Tageszeitung sowie auf allen gängigen Podcast-Plattformen wie Spotify oder Apple Podcasts verfügbar. Neue Folgen erscheinen alle vier Wochen.




