Am 1. Januar 2026 waren in Deutschland rund 49,5 Millionen Pkw zugelassen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stellt dies einen neuen Höchststand dar. Im Verlauf der vergangenen zehn Jahre zeigen sich dabei deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Automarken. Während Hersteller wie Opel, Renault und Peugeot verloren haben, gewinnen Marken aus Osteuropa zunehmend an Beliebtheit. So konnten Dacia, Skoda und auch der Trabant die Zahl der in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge steigern.
Dacia, Trabant und Skoda auf dem Vormarsch
Bei der Betrachtung des Fahrzeugbestands auf deutschen Straßen lohnt sich der Blick nicht nur auf die Zahl der Neuzulassungen. Auch die Entwicklung des gesamten Bestands zeigt deutliche Verschiebungen. Auf Grundlage der offiziellen Statistiken des Kraftfahrt Bundesamtes hat sich die Präsenz einzelner Marken in den vergangenen zehn Jahren spürbar verändert, wie NTV berichtet.
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Besonders auffällig ist der Zuwachs der beiden osteuropäischen Marken Skoda und Dacia, deren Modelle zunehmend mehr Käufer überzeugen. Die tschechische Volkswagen-Tochter Skoda steigerte ihren Bestand seit 2016 um gut 1,11 Millionen Fahrzeuge auf insgesamt 2,87 Millionen zugelassene PKW. Damit ist Skoda inzwischen die stärkste Importmarke auf dem deutschen Markt. Das rumänische Unternehmen Dacia, das zur Renault-Gruppe gehört, konnte seinen Fahrzeugbestand im selben Zeitraum sogar mehr als verdoppeln und kommt mittlerweile auf rund 851.000 Pkw.
Überraschend ist auch die Entwicklung beim legendären Trabant. Im Jahr 2016 waren noch 33.550 Fahrzeuge dieses Typs zugelassen. Zehn Jahre später sind es bereits 41.862. Viele zuvor stillgelegte Fahrzeuge wurden in den vergangenen Jahren restauriert und wieder auf die Straße gebracht. Zu den Marken mit wachsendem Bestand zählen außerdem Seat mit rund 1,71 Millionen sowie Hyundai mit etwa 1,58 Millionen zugelassenen Fahrzeugen in Deutschland.
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Opel, Renault und Peugeot verlieren an Zuspruch
Wo es Gewinner gibt, zählen andere Marken zwangsläufig zu den Verlierern. Dazu gehört auch Opel. Der Hersteller war im Jahr 2016 noch die zweitstärkste Marke hinter Volkswagen. Inzwischen ist der Bestand jedoch deutlich geschrumpft. Mit einem Rückgang um rund 879.000 Fahrzeuge auf aktuell etwa 3,81 Millionen zugelassene Pkw musste Opel den zweiten Platz an Mercedes abgeben. Die Marke mit dem Stern ist inzwischen mit rund 4,7 Millionen Fahrzeugen auf deutschen Straßen vertreten. Unangefochtener Spitzenreiter bleibt Volkswagen mit etwa 10,3 Millionen zugelassenen Pkw.

Donnerstag
Wirtschaft in Berlin
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Auch die französischen Hersteller Renault und Peugeot gehören zu den Verlierern der vergangenen zehn Jahre. Peugeot verlor seit 2016 rund 251.000 Fahrzeuge im Bestand, bei Renault beträgt der Rückgang knapp 246.000 Einheiten.
Gelingt China der große Wurf in Deutschland?
Auch die Entwicklung chinesischer Hersteller dürfte in den kommenden Jahren besonders aufmerksam beobachtet werden. Im Jahr 2016 waren sie auf dem deutschen Markt praktisch noch nicht vertreten. Inzwischen konnten Marken wie MG Roewe, BYD, GWM, Leapmotor, Nio, Xpeng oder Lynk gemeinsam einen Anteil von 0,24 Prozent am gesamten Bestand der in Deutschland zugelassenen Personenkraftwagen erreichen.
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Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von 0,1 Prozentpunkten. Obwohl der Anteil bislang noch gering ist, deutet die Entwicklung auf eine langsam wachsende Präsenz chinesischer Hersteller auf dem deutschen Automarkt hin.





