Der Goldpreis ist weiter gestiegen und liegt erstmals über der Marke von 5000 Dollar (rund 4270 Euro). Eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) des gelben Edelmetalls kostete am Montag im frühen Handel in der Spitze 5093 US-Dollar und damit so viel wie noch nie.

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Wirtschaft in Berlin
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Zuletzt legte der Kurs 2,2 Prozent auf 4867 Dollar zu und baute damit das Jahresplus auf fast 13 Prozent aus. Gold war bereits im vergangenen Jahr eine der gefragtesten Anlageklassen. Der Preis war um 65 Prozent gestiegen und damit so stark wie seit 1979 nicht mehr. Preistreiber im vergangenen Jahr waren unter anderem die vielen Konfliktherde weltweit.
Auch 2026 sorgten politische Spannungen für die Kursgewinne. So führten Experten die Gewinne in den ersten Handelstagen des Jahres vor allem auf die Lage im Iran und die jüngsten Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump gegen einige europäische Staaten im Zusammenhang mit Grönland zurück.
Preis für Silber zuletzt um fast 150 Prozent gestiegen
Auch Silber legte am Mittwoch weiter zu, allerdings dieses Mal nicht so stark wie Gold. Der Preis für eine Feinunze Silber stieg um bis zu ein Prozent auf 95,55 Dollar (81,71 Euro), blieb damit aber etwas unter dem am Dienstag erreichten Rekordhoch von knapp 95,89 Dollar.
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Beim Silber war das Jahresplus 2025 mit fast 150 Prozent noch deutlich höher; im laufenden Jahr ging es bereits um weitere 32 Prozent nach oben. Während der Preis für Gold seit etwa einem halben Jahr kontinuierlich gestiegen ist, hat der Höhenflug beim Silber seit Anfang Dezember deutlich an Tempo gewonnen.
Edelmetalle – allen voran Gold – gelten bei vielen Investoren als sichere Häfen in Zeiten politischer Unsicherheiten. Silber ist zudem ein wichtiges Industriemetall, das für zahlreiche Anwendungen rund um KI, Robotik und Energie benötigt wird.
dpa/fmg




