Es war und ist eine Nachricht, die die ganze Autoindustrie und insbesondere Volkswagen ins Wanken gebracht hat. Der niederländische Halbleiterhersteller Nexperia kann derzeit aufgrund des Handelsstreits zwischen China und den USA nicht liefern. Am Freitagmittag informierte der Autobauer nun die Belegschaft und gibt vorerst Entwarnung.

Donnerstag

Wirtschaft in Berlin

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In einer Mitteilung heißt es: „Der Lieferausfall der Nexperia Halbleiter beschäftigt dieser Tage die Automobilindustrie. Der Volkswagen Konzern prüft derzeit alternative Beschaffungsoptionen, um mögliche Auswirkungen auf seine Lieferkette zu minimieren.“ Das Unternehmen, heißt es weiter, stehe dazu auch in engem Austausch mit potenziellen Lieferanten.

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Produktion bis Ende Oktober in allen Volkswagen-Standorten gesichert

Kurzfristig hätten die Lieferengpässe weiterhin keine Auswirkungen auf die Produktion in den fahrzeugbauenden Werken der Marke Volkswagen in Deutschland. Nach heutigem Stand werde an den Standorten Wolfsburg, Emden, Zwickau, Osnabrück und Dresden in der kommenden Woche wie geplant produziert und zwar bis einschließlich Donnerstag, 30. Oktober. Am Freitag, 31. Oktober, ruhe die Produktion aufgrund des Feiertages in Niedersachsen ohnehin. Auch in allen anderen deutschen Produktionsstandorten des VW-Konzerns sei die Fahrweise in der kommenden Woche nach heutigem Stand abgesichert.

Zur Erläuterung heißt es weiter: „Das niederländische Unternehmen Nexperia ist kein direkter Lieferant des Volkswagen Konzerns. Allerding werden einige Nexperia-Bauteile in den Fahrzeug-Komponenten verwendet, mit denen uns unsere direkten Lieferanten versorgen.“ Die sogenannten diskreten Halbleiter, bei denen es aktuell zu Lieferengpässen kommt, würden vor allem für Dioden und Transistoren in Fahrzeugen verwendet. Hochleistungshalbleiter, die etwa in Steuergeräten verbaut werden, seien vom Lieferengpass nicht betroffen.