In den Meeren schwimmt immer mehr Plastikmüll. Auf Deponien in Schwellenländern stapeln sich Abfälle, die nicht selten aus Industrieländern stammen. Gerade in ärmeren Staaten werden die Wohlstandsreste oft noch unter freiem Himmel verbrannt – die entstehenden Gifte belasten Menschen und Umwelt. Und die Mengen nehmen weltweit weiter zu.

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sofern nicht einschneidende Schritte dagegen unternommen werden, prognostiziert die Weltbank in ihrem aktuellen Bericht „What a Waste 2.0“. Die Hauptursachen für diese enorme Steigerung liegen in der wachsenden Weltbevölkerung und der zunehmenden Urbanisierung. Aktuell fallen pro Jahr 2,01 Milliarden Tonnen Müll an.

Mit steigendem Wohlstand steigt auch der Müll

Müll verursachen alle Menschen auf dieser Welt. Allerdings besteht ein großes Missverhältnis zwischen armen und wohlhabenderen Ländern. So produzieren die Bürger in hoch entwickelten Staaten mehr als ein Drittel der Abfälle, obwohl sie nur rund 16 Prozent der Weltbevölkerung stellen, heißt es in dem Bericht.

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Wirtschaft in Berlin

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Angesichts des steigenden Wohlstandes erwartet die Weltbank in den kommenden Jahrzehnten vor allem in den heutigen Entwicklungsregionen größere Zuwächse. So könnte sich die Müllproduktion in Afrika verdreifachen und in Südasien verdoppeln.

Auch Deutschland zählt zu großen Müllproduzenten

Um das Problem besser in den Griff zu bekommen, sollte aus Sicht der Weltbank mehr Geld in Recyclinganlagen und ins Müllmanagement investiert werden. Die Organisation selbst hat seit der Jahrtausendwende 4,7 Milliarden Dollar (4,0 Milliarden Euro) in gut 300 Projekte gesteckt. Denn es gibt Nachholbedarf.

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So werden in Entwicklungsländern bisher nur vier Prozent des Mülls recycelt, in Hochlohnländern sind es 30 Prozent. Auch Deutschland zählt zu den großen Müllproduzenten. So fielen 2016 hierzulande 18,16 Millionen Tonnen an – soviel wie in keinem anderen Land in Europa. Pro Kopf produzierte jeder 220,5 Kilogramm Der europaweite Durchschnitt liegt bei 167,3 Kilogramm pro Kopf.

Soviel Plastik verbraucht eine Familie

One week's worth of plastic waste, used and collected by the Sato family, is displayed in Tokyo, Japan, May 23, 2018. "I think there's no escaping plastic waste. I see it on the streets, in the mountains, underwater. It's literally everywhere." Eri said. "In our family, we try to reduce our carbon footprint wherever we can. We're very conscious of the impacts our choices can have on the environment. First, we try to reduce consumption of plastics. This mentality is applied to both daily groceries, clothing, and many other products. When we have to consume, we try to keep it minimal. Recycling is generally the last option for us, and definitely not the first," she added. "Instead of the disposable plastic bottles, we've switched to reusable bottles. We've also gone to shampoo bars instead of bottled shampoo. Our toothbrush is made from bamboo and we use reusable shopping bags whenever we can." REUTERS/Kim Kyung-Hoon TPX IMAGES OF THE DAY.
One week's worth of plastic waste, used and collected by the Sato family, is displayed in Tokyo, Japan, May 23, 2018. "I think there's no escaping plastic waste. I see it on the streets, in the mountains, underwater. It's literally everywhere." Eri said. "In our family, we try to reduce our carbon footprint wherever we can. We're very conscious of the impacts our choices can have on the environment. First, we try to reduce consumption of plastics. This mentality is applied to both daily groceries, clothing, and many other products. When we have to consume, we try to keep it minimal. Recycling is generally the last option for us, and definitely not the first," she added. "Instead of the disposable plastic bottles, we've switched to reusable bottles. We've also gone to shampoo bars instead of bottled shampoo. Our toothbrush is made from bamboo and we use reusable shopping bags whenever we can." REUTERS/Kim Kyung-Hoon TPX IMAGES OF THE DAY.© REUTERS | REUTERS / KIM KYUNG-HOON
Bunt, formschön, praktisch: Plastik ist ein begehrtes Material. Als Verpackung sorgt es aber für immer größere Müllberge – und die belasten die Umwelt, vor allem das Meer. Muss das sein? Morgens einen Coffee to go in der U-Bahn, mittags einen knackigen Salat aus dem Kühlregal und abends die Lieferung vom Vietnamesen um die Ecke. Was nach dem Alltag vieler Großstadtmenschen klingt, hat eine Kehrseite: Ein Tag wie dieser produziert pro Person rund einen Eimer voll Plastikmüll, vom Becher bis zur Sushi-Box. Diese Fotostrecke zeigt Familien und ihren wöchentlichen Plastikverbrauch, obwohl sie schon versuchen, ihn zu reduzieren.
Bunt, formschön, praktisch: Plastik ist ein begehrtes Material. Als Verpackung sorgt es aber für immer größere Müllberge – und die belasten die Umwelt, vor allem das Meer. Muss das sein? Morgens einen Coffee to go in der U-Bahn, mittags einen knackigen Salat aus dem Kühlregal und abends die Lieferung vom Vietnamesen um die Ecke. Was nach dem Alltag vieler Großstadtmenschen klingt, hat eine Kehrseite: Ein Tag wie dieser produziert pro Person rund einen Eimer voll Plastikmüll, vom Becher bis zur Sushi-Box. Diese Fotostrecke zeigt Familien und ihren wöchentlichen Plastikverbrauch, obwohl sie schon versuchen, ihn zu reduzieren.© REUTERS | SERGIO PEREZ
In der japanischen Stadt Yokohama lebt die Kleinfamilie von Eri Sato (r.), ihrem Mann Tasuya und Töchterchen Sara. Auch sie zeigen ihren Müll, den sie pro Woche produzieren. „Ich denke, es gibt kein Entkommen vor dem Plastikmüll. Ich sehe ihn auf Straßen, in den Bergen, unter Wasser. Er ist überall. Wir versuchen, unseren CO2-Fußabdruck so gut wie möglich zu reduzieren. Wir sind uns der Auswirkungen bewusst, die unsere Entscheidungen auf die Umwelt haben können. Wir versuchen den Verbrauch von Kunststoffen zu reduzieren. Diese Mentalität gilt sowohl für den täglichen Einkauf als auch für Kleidung und viele andere Produkte. Recycling ist für uns in der Regel die letzte Option. Unsere Zahnbürste besteht aus Bambus und wir verwenden wiederverwendbare Einkaufstaschen, wann immer wir können.“
In der japanischen Stadt Yokohama lebt die Kleinfamilie von Eri Sato (r.), ihrem Mann Tasuya und Töchterchen Sara. Auch sie zeigen ihren Müll, den sie pro Woche produzieren. „Ich denke, es gibt kein Entkommen vor dem Plastikmüll. Ich sehe ihn auf Straßen, in den Bergen, unter Wasser. Er ist überall. Wir versuchen, unseren CO2-Fußabdruck so gut wie möglich zu reduzieren. Wir sind uns der Auswirkungen bewusst, die unsere Entscheidungen auf die Umwelt haben können. Wir versuchen den Verbrauch von Kunststoffen zu reduzieren. Diese Mentalität gilt sowohl für den täglichen Einkauf als auch für Kleidung und viele andere Produkte. Recycling ist für uns in der Regel die letzte Option. Unsere Zahnbürste besteht aus Bambus und wir verwenden wiederverwendbare Einkaufstaschen, wann immer wir können.“© REUTERS | KIM KYUNG-HOON
Alexander Raduenz lebt mit Berit und den zwei Kindern Zoe und Yuna in Berlin. „Wir versuchen, unseren CO2-Fußabdruck so weit wie möglich zu reduzieren. Wenn Alternativen zu Kunststoff verfügbar sind, verwenden wir sie.“
Alexander Raduenz lebt mit Berit und den zwei Kindern Zoe und Yuna in Berlin. „Wir versuchen, unseren CO2-Fußabdruck so weit wie möglich zu reduzieren. Wenn Alternativen zu Kunststoff verfügbar sind, verwenden wir sie.“© REUTERS | HANNIBAL HANSCHKE
Audrey Gan lebt mit ihrem Mann Leow Yee Shiang und dem dreijährigen Sohn Kyler in Singapur (Asien). Sie sind durch ihren buddhistischen Glauben auf den Plastikverbrauch aufmerksam geworden. Der ganze Müll füge den Lebewesen auf der Erde Schaden zu. Sie versuchen, sich dem Konsumzwang zu entziehen. Unnötige Dinge nicht zu kaufen. Wenn sie sich doch mal nach einem Bubble Tea zum Mitnehmen sehnen, bringen sie ihren eigenen Becher mit. Sohn Kyler bekommt im übrigen Stoffwindeln.
Audrey Gan lebt mit ihrem Mann Leow Yee Shiang und dem dreijährigen Sohn Kyler in Singapur (Asien). Sie sind durch ihren buddhistischen Glauben auf den Plastikverbrauch aufmerksam geworden. Der ganze Müll füge den Lebewesen auf der Erde Schaden zu. Sie versuchen, sich dem Konsumzwang zu entziehen. Unnötige Dinge nicht zu kaufen. Wenn sie sich doch mal nach einem Bubble Tea zum Mitnehmen sehnen, bringen sie ihren eigenen Becher mit. Sohn Kyler bekommt im übrigen Stoffwindeln.© REUTERS | FELINE LIM
Der wöchentliche Plastikverbrauch von Tatiana Schnittke, ihrem Mann Yaniv Ben-Dov und Sohn Jonathan aus Tel Aviv (Israel) ist recht gering.
Der wöchentliche Plastikverbrauch von Tatiana Schnittke, ihrem Mann Yaniv Ben-Dov und Sohn Jonathan aus Tel Aviv (Israel) ist recht gering. © REUTERS | CORINNA KERN
In Wenham/Massachusetts (USA) leben Brandy Wilbur (2.v.l.), Anthony Wilbur und die Kinder Sophie (l.) und Andrew unter einem Dach. Auch sie versuchen, den Plastik-Verbrauch zu reduzieren. Sie benutzen Edelstahl-Wasserflaschen und bringen ihre eigenen Kaffeebecher mit. Einweg-Kunststoffe wie Strohhalme, Becher und Flaschen vermeiden sie so gut es geht. Sie kritisieren, dass Vieles unnötig in Plastik verpackt wird.
In Wenham/Massachusetts (USA) leben Brandy Wilbur (2.v.l.), Anthony Wilbur und die Kinder Sophie (l.) und Andrew unter einem Dach. Auch sie versuchen, den Plastik-Verbrauch zu reduzieren. Sie benutzen Edelstahl-Wasserflaschen und bringen ihre eigenen Kaffeebecher mit. Einweg-Kunststoffe wie Strohhalme, Becher und Flaschen vermeiden sie so gut es geht. Sie kritisieren, dass Vieles unnötig in Plastik verpackt wird. © REUTERS | BRIAN SNYDER
Diese Foto-Kombination zeigt den wöchentlichen Plastikverbrauch von Natalia Lyritsis (l.), Alexandra Patrikiou und den zwei Kindern Alice (2. v.r.) und Vassilis. Auch sie achten auf ihre Mülltrennung und kaufen Produkte aus recycelten Materialien. „Der Einsatz von Alternativen zu Plastik sollte mit Initiativen und Kampagnen kombiniert werden, um das Bewusstsein zu schärfen und einen größeren Konsens zu schaffen.“
Diese Foto-Kombination zeigt den wöchentlichen Plastikverbrauch von Natalia Lyritsis (l.), Alexandra Patrikiou und den zwei Kindern Alice (2. v.r.) und Vassilis. Auch sie achten auf ihre Mülltrennung und kaufen Produkte aus recycelten Materialien. „Der Einsatz von Alternativen zu Plastik sollte mit Initiativen und Kampagnen kombiniert werden, um das Bewusstsein zu schärfen und einen größeren Konsens zu schaffen.“© REUTERS | ALKIS KONSTANTINIDIS
Zahnbürsten aus Bambus, Haarseife statt Shampoo aus der Plastikflasche, lokales Gemüse wird auf dem Markt gekauft anstatt im Supermarkt: Das ist das Credo von Tanmay Joshi (l), Ehefrau Mughda Joshi (r.), Sohn Kabir und den Großeltern Manohar Joshi und Vandana Joshi aus Mumbai in Indien.
Zahnbürsten aus Bambus, Haarseife statt Shampoo aus der Plastikflasche, lokales Gemüse wird auf dem Markt gekauft anstatt im Supermarkt: Das ist das Credo von Tanmay Joshi (l), Ehefrau Mughda Joshi (r.), Sohn Kabir und den Großeltern Manohar Joshi und Vandana Joshi aus Mumbai in Indien. © REUTERS | DANISH SIDDIQUI
Lauren Singer aus Brooklyn (27) – ehemalige Umweltwissenschaftlerin – und ihr nicht wiederverwertbarer Plastikmüll von Jahren! Sie ist Gründerin und Inhaberin des Package Free Shop, einem Unternehmen, das Produkte mit dem Ziel verkauft, eine positive Umweltauswirkung mit wenig bis null Plastikmüll zu erzeugen.
Lauren Singer aus Brooklyn (27) – ehemalige Umweltwissenschaftlerin – und ihr nicht wiederverwertbarer Plastikmüll von Jahren! Sie ist Gründerin und Inhaberin des Package Free Shop, einem Unternehmen, das Produkte mit dem Ziel verkauft, eine positive Umweltauswirkung mit wenig bis null Plastikmüll zu erzeugen.© REUTERS | PAUL HANNA
Gaspar Antuna (l), Elena Vilabrille und Sohn Teo leben in Madrid (Spanien). Sie versuchen ihren Konsum einzuschränken und möglichst aus zweiter Hand zu kaufen. Sie wünschen sich mehr Informationen und Aufklärung.
Gaspar Antuna (l), Elena Vilabrille und Sohn Teo leben in Madrid (Spanien). Sie versuchen ihren Konsum einzuschränken und möglichst aus zweiter Hand zu kaufen. Sie wünschen sich mehr Informationen und Aufklärung.© REUTERS | PAUL HANNA
Familie Downie lebt in Pitlochry (Schottland). Mutter Karen sagt, dass sie und ihre Familie soviel wie möglich recyceln. Plastikmüll zersetzt sich nicht und stellt eine ernste und irreversible langfristige Bedrohung für die Gesundheit unseres Planeten dar. Alternativen gibt es in vielen Fällen bereits, aber es scheint, dass sie aus Bequemlichkeit nicht ausreichend genutzt werden. Plastik ist einfach zu günstig und einfach. Hersteller, Einzelhändler und Regierungen müssen mehr tun.“
Familie Downie lebt in Pitlochry (Schottland). Mutter Karen sagt, dass sie und ihre Familie soviel wie möglich recyceln. Plastikmüll zersetzt sich nicht und stellt eine ernste und irreversible langfristige Bedrohung für die Gesundheit unseres Planeten dar. Alternativen gibt es in vielen Fällen bereits, aber es scheint, dass sie aus Bequemlichkeit nicht ausreichend genutzt werden. Plastik ist einfach zu günstig und einfach. Hersteller, Einzelhändler und Regierungen müssen mehr tun.“© REUTERS | RUSSELL CHEYNE
Roshani Shrestha (2. v.r.) gibt ihre Plastiktüten den Gemüseverkäufern zurück, damit sie sie wiederverwenden können, anstatt eine neue zu verwenden. Wir würden gern mehr Alternativen zu Plastik verwenden, aber es ist nicht möglich. Die meisten Produkte sind schon in Plastik eingepackt, wenn wir sie kaufen.“Roshani lebt mit ihrem Mann Indra Lal Shrestha (2. v.l.) und den Söhnen Ejan Shrestha (l.) und Rojan Shrestha in Katmandu (Nepal).
Roshani Shrestha (2. v.r.) gibt ihre Plastiktüten den Gemüseverkäufern zurück, damit sie sie wiederverwenden können, anstatt eine neue zu verwenden. Wir würden gern mehr Alternativen zu Plastik verwenden, aber es ist nicht möglich. Die meisten Produkte sind schon in Plastik eingepackt, wenn wir sie kaufen.“Roshani lebt mit ihrem Mann Indra Lal Shrestha (2. v.l.) und den Söhnen Ejan Shrestha (l.) und Rojan Shrestha in Katmandu (Nepal).© REUTERS | NAVESH CHITRAKAR
Familie Ponce aus dem spanischen Arriate sorgt sich um den Planeten Erde. Sie achten auf ordentliche Mülltrennung. Ihre Plastikverbrauch nimmt jeden Tag ab.
Familie Ponce aus dem spanischen Arriate sorgt sich um den Planeten Erde. Sie achten auf ordentliche Mülltrennung. Ihre Plastikverbrauch nimmt jeden Tag ab. © REUTERS | JON NAZCA

Mehrwegverpackungen als Alternative

„Deutschland ist in Europa trauriger Spitzenreiter beim Verpackungsmüll“, sagt Gerhard Kotschik, Fachexperte im Umweltbundesamt (UBA) unserer Redaktion. „Ein klarer Weg, dem entgegenzuwirken, sind Verbraucher könnten darauf achten, unnötig große und aufwändige Verpackungen zu vermeiden, empfiehlt der UBA-Experte.

Viele Verpackungen seien auch sinnvoll, da sie – wie zum Beispiel bei Lebensmitteln – den Inhalt schützten. Verbraucher sollten aber erwägen, Produkte wie Elek­trogeräte, Kleidung oder Möbel länger zu nutzen, um den Müllberg zu verkleinern. Auch reparieren statt neu kaufen sei eine Müllvermeidungsstrategie.

Konzerne verpflichten sich zum Anti-Plastik-Kampf

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Große Sorge bereitet der Weltbank der Wenn dieser nicht richtig gesammelt und bearbeitet werde, „wird es Gewässer und Ökosysteme auf Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende kontaminieren und beeinträchtigen“, warnt die Institution. Schon jetzt sorge die Müllbehandlung für fünf Prozent des globalen Treibhausgasausstoßes und ist somit auch für den mitverantwortlich.

So landet Plastikmüll in der Umwelt

Bildnummer: 54020316  Datum: 23.12.2009  Copyright: imago/blickwinkelHaushund (Canis lupus f. familiaris), Hund sucht am Strand im Muell nach Nahrung, Indien, Andamanen domestic dog (Canis lupus f. familiaris), dog at the beach amidst garbage, India, Andaman Islands BLWS236947 2 Reisen kbdig xtm 2009 quer Saeugetier Saeugetiere Hund Hunde Haushund Haustier Haustiere Nahrungssuche Muell Abfall Dreck dreckig schmutzig Boot Boote Strand Havelock Island Andamanen Indien Querformat Tier Tiere Haushunde Verhalten auf Nahrungssuche Futtersuche auf Futtersuche Umwelt Verschmutzung Abfaelle Straende am Strand Umweltbelastung Belastung Umweltverschmutzung Umweltzerstoerung Naturzerstoerung Naturzerstoerungen Umweltzerstoerungen Zerstoerung von Lebensraum Zerstoerung von Lebensraeumen verdreckt verschmutzt Tuete Tueten Plastiktuete Plastiktueten Muelltuete Muelltueten Mensch Menschen Person Personen Leute Kind Kinder Kindesalter Vorschulkinder Vorschulalter 3-6 Jahre Meer Kueste Kuesten Asien asiatisch Suedasien suedasiatisch indisch 2 Personen zwei Personen zwei zu zweit Einzeltier einzelnes Tier einzelne Tiere ein Tier 1 Tier mammal mammals domestic animal animals dog dogs pet pets boat boats beach forageing waste junk dirt rubbish garbage India horizontal domestic animal domestic animals domestic dog domestic dogs behaviour searching food foraging on the feed environment pollution refuse beaches seaside seasides shore shores at the beach on the beach environmental environmental impact environmental burden environmental pollution pollution of environment ecological destruction ecological devastation environmental damage environmental degradation ecological destructions ecological devastations environmental damages dirty shabby bag bags plastic bag plastic bags human being human beings persons child children kid kids childhood infancy 3-6 years sea coast coasts coastline coastlines seascape seascapes horizontal format Asia Asean Asiatic South Asia South Asian Indian two
Bildnummer: 54020316 Datum: 23.12.2009 Copyright: imago/blickwinkelHaushund (Canis lupus f. familiaris), Hund sucht am Strand im Muell nach Nahrung, Indien, Andamanen domestic dog (Canis lupus f. familiaris), dog at the beach amidst garbage, India, Andaman Islands BLWS236947 2 Reisen kbdig xtm 2009 quer Saeugetier Saeugetiere Hund Hunde Haushund Haustier Haustiere Nahrungssuche Muell Abfall Dreck dreckig schmutzig Boot Boote Strand Havelock Island Andamanen Indien Querformat Tier Tiere Haushunde Verhalten auf Nahrungssuche Futtersuche auf Futtersuche Umwelt Verschmutzung Abfaelle Straende am Strand Umweltbelastung Belastung Umweltverschmutzung Umweltzerstoerung Naturzerstoerung Naturzerstoerungen Umweltzerstoerungen Zerstoerung von Lebensraum Zerstoerung von Lebensraeumen verdreckt verschmutzt Tuete Tueten Plastiktuete Plastiktueten Muelltuete Muelltueten Mensch Menschen Person Personen Leute Kind Kinder Kindesalter Vorschulkinder Vorschulalter 3-6 Jahre Meer Kueste Kuesten Asien asiatisch Suedasien suedasiatisch indisch 2 Personen zwei Personen zwei zu zweit Einzeltier einzelnes Tier einzelne Tiere ein Tier 1 Tier mammal mammals domestic animal animals dog dogs pet pets boat boats beach forageing waste junk dirt rubbish garbage India horizontal domestic animal domestic animals domestic dog domestic dogs behaviour searching food foraging on the feed environment pollution refuse beaches seaside seasides shore shores at the beach on the beach environmental environmental impact environmental burden environmental pollution pollution of environment ecological destruction ecological devastation environmental damage environmental degradation ecological destructions ecological devastations environmental damages dirty shabby bag bags plastic bag plastic bags human being human beings persons child children kid kids childhood infancy 3-6 years sea coast coasts coastline coastlines seascape seascapes horizontal format Asia Asean Asiatic South Asia South Asian Indian two© imago stock&people | imago stock&people
Dieser Igel kämpft mit einem Plastikring, in dem Getränkedosen transportiert werden können. Bis zu 250 Millionen Tonnen Plastik werden jährlich weltweit hergestellt. Viel davon landet in der Umwelt. Mit fatalen Folgen.
Dieser Igel kämpft mit einem Plastikring, in dem Getränkedosen transportiert werden können. Bis zu 250 Millionen Tonnen Plastik werden jährlich weltweit hergestellt. Viel davon landet in der Umwelt. Mit fatalen Folgen.© imago/Nature Picture Library | imago stock&people
Selbst Pinguine bleiben in den Dosenhaltern stecken.
Selbst Pinguine bleiben in den Dosenhaltern stecken. © imago stock&people | imago stock&people
An diesem Strand in Indien sucht ein Hund in Abällen nach Fressbarem.
An diesem Strand in Indien sucht ein Hund in Abällen nach Fressbarem.© imago stock&people | imago stock&people
Tiere verheddern sich in Plastikteilen ...
Tiere verheddern sich in Plastikteilen ...© imago/Bluegreen Pictures | imago stock&people
... oder verschlucken sie, weil sie den Kunststoff für Futter halten.
... oder verschlucken sie, weil sie den Kunststoff für Futter halten. © imago/blickwinkel | imago stock&people
Überall auf der Welt sind die Folgen der Kunststoffgesellschaft zu sehen. Selbst Trauminseln wie Hawaii sind längst mit Plastik vermüllt.
Überall auf der Welt sind die Folgen der Kunststoffgesellschaft zu sehen. Selbst Trauminseln wie Hawaii sind längst mit Plastik vermüllt.© imago/All Canada Photos | imago stock&people
Wie diesem Albatross ergeht es Millionen von Tieren, weil in ihren Mägen das unverdaubare Plastik liegen bleibt und sie somit verhungern.
Wie diesem Albatross ergeht es Millionen von Tieren, weil in ihren Mägen das unverdaubare Plastik liegen bleibt und sie somit verhungern.© imago/Nature Picture Library | imago stock&people
Ein Wal aus Plastik und Müll: Diese Installation stammt von der Umweltaktivistengruppe Greenpeace – „gestrandet“ an der Manilabucht in der philippinischen Provinz Cavite.
Ein Wal aus Plastik und Müll: Diese Installation stammt von der Umweltaktivistengruppe Greenpeace – „gestrandet“ an der Manilabucht in der philippinischen Provinz Cavite. © REUTERS | Erik de Castro
Das norwegische Universitätsmuseum in Bergen zeigt in einer Ausstellung große Mengen Plastik aus dem Magen eines Wals. Das sechs Meter lange Tier war im Januar an der norwegischen Westküste bei Sotra gestrandet und musste getötet werden. Im Magen des Tieres waren mehr als 30 Plastiktüten und andere Gegenstände aus Kunststoff. Der Darm hingegen war leer, der Wal war am Verhungern. Das Plastik hatte vermutlich einen Pfropfen im Magen gebildet.
Das norwegische Universitätsmuseum in Bergen zeigt in einer Ausstellung große Mengen Plastik aus dem Magen eines Wals. Das sechs Meter lange Tier war im Januar an der norwegischen Westküste bei Sotra gestrandet und musste getötet werden. Im Magen des Tieres waren mehr als 30 Plastiktüten und andere Gegenstände aus Kunststoff. Der Darm hingegen war leer, der Wal war am Verhungern. Das Plastik hatte vermutlich einen Pfropfen im Magen gebildet. © dpa | Siri Skretting Jansen

Dem Kampf gegen die Vermüllung der Meere haben sich nun auch meh­rere Konzerne – darunter Coca-Cola, Unilever, Dow Chemicals, Ikea und Walmart – verschrieben. Sie schlossen sich anlässli­ch des aktuellen Treffens der G7-Umweltminister in Kanada einer Charta an, die besagt, dass bis zum Jahr 2030 sämtliche Verpackungen recycelbar sein sollen und Plastik bis 2040 komplett wiederverwertbar ist. Das Abkommen haben im Juni bereits die wichtigen Industrienationen Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Kanada unterzeichnet – nur die USA und Japan verweigerten ihre Unterschrift.