Der Audi-Aufsichtsrat will am kommenden Montag über die Neubesetzung von vier der sieben Vorstandsposten entscheiden. Bei einer außerordentlichen Sitzung in Ingolstadt sollen neue Chefs für die Ressorts Finanzen, Vertrieb, Produktion und Personal ernannt werden, hieß es am Donnerstag aus gut informierten Kreisen.

Donnerstag

Wirtschaft in Berlin

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Der wegen des Dieselskandals unter Druck stehende Vorstandschef Rupert Stadler soll dagegen bleiben – er hat dem Vernehmen nach weiterhin die Rückendeckung der Familien Porsche und Piëch.

Audis China-Geschäft ist eingebrochen

Den amtierenden Vorständen werden Fehlplanungen, nicht eingehaltene Zusagen und der weltweite Rückgang der Verkäufe vorgeworfen. Nach dem Beschluss, die beiden ersten Elektroautos von Audi in Brüssel und nicht in den deutschen Werken Ingolstadt und Neckarsulm zu bauen, hatte Betriebsratschef Peter Mosch dem Produktionsvorstand Hubert Waltl bereits auf einer Belegschaftsversammlung den Kopf gewaschen.

Vertriebschef Dietmar Voggenreiter wird der Streit mit den chinesischen Autohändlern und der Einbruch der Verkäufe dort angelastet. Auch der langjährige Finanzchef Axel Strotbek und Personalchef Thomas Sigi sollen gehen.

Das sind die peinlichsten Autonamen

Der Audi A3 etron.
Der Audi A3 etron.© imago/Florian Schuh | imago stock&people
Schon seit 1982 produziert Mitsubishi seinen Geländewagen Pajero. Der Name kommt eigentlich von einer Leopardenart, die in unwegsamem Gebirgsregionen zu Hause ist. Nur in spanischsprachigen Ländern und in Nordamerika heißt das Modell Montero. Denn für Spanier bedeutet Pajero „Wichser“.
Schon seit 1982 produziert Mitsubishi seinen Geländewagen Pajero. Der Name kommt eigentlich von einer Leopardenart, die in unwegsamem Gebirgsregionen zu Hause ist. Nur in spanischsprachigen Ländern und in Nordamerika heißt das Modell Montero. Denn für Spanier bedeutet Pajero „Wichser“.© imago | imago
„e-tron“ bedeutet bei Autos von Audi, dass sie mit Elektro- und Plug-in-Hybriden unterwegs sind. Eigentlich sehr fortschrittlich und löblich. Für Belustigung sorgte der Name allerdings in Frankreich. Dort versteht man unter einem „Étron“ schlichtweg „Scheißhaufen“.
„e-tron“ bedeutet bei Autos von Audi, dass sie mit Elektro- und Plug-in-Hybriden unterwegs sind. Eigentlich sehr fortschrittlich und löblich. Für Belustigung sorgte der Name allerdings in Frankreich. Dort versteht man unter einem „Étron“ schlichtweg „Scheißhaufen“.© imago/Florian Schuh | imago stock&people
Diese kleine Knutschkugel von Mazda ging als Laputa auf den Markt. Auch hier gibt es ein großes Problem mit der spanischen Kundschaft. „La Puta“, gerne auch mal als Schimpfwort benutzt, heißt „die Hure“.
Diese kleine Knutschkugel von Mazda ging als Laputa auf den Markt. Auch hier gibt es ein großes Problem mit der spanischen Kundschaft. „La Puta“, gerne auch mal als Schimpfwort benutzt, heißt „die Hure“.© CC by Kuiha455405 | CC by Kuiha455405
VW ist ja eigentlich erst in der jüngeren Vergangenheit für seinen Umgang mit Abgasen in die Kritik geraten. Beim Modell Vento, den die Wolfsburger zwischen 1992 und 1998 in ihrem Portfolio führten, passierte gerade unter Italienern ähnliches. Die sprechen bei „vento“ nämlich von einem „Furz“.
VW ist ja eigentlich erst in der jüngeren Vergangenheit für seinen Umgang mit Abgasen in die Kritik geraten. Beim Modell Vento, den die Wolfsburger zwischen 1992 und 1998 in ihrem Portfolio führten, passierte gerade unter Italienern ähnliches. Die sprechen bei „vento“ nämlich von einem „Furz“. © CC by Randy43 | CC by Randy43
Dieser Nissan kommt eigentlich so unscheinbar daher. Aber auch der Moco wird Spaniern und denjenigen, die Spanisch sprechen, nur wenig Sympathie abgewinnen können. Wer will schon mit „Schleim“ oder „Rotze“ durch die Gegend fahren.
Dieser Nissan kommt eigentlich so unscheinbar daher. Aber auch der Moco wird Spaniern und denjenigen, die Spanisch sprechen, nur wenig Sympathie abgewinnen können. Wer will schon mit „Schleim“ oder „Rotze“ durch die Gegend fahren.© CC by 天然ガス | CC by 天然ガス
Ford baute den Pinto in den Siebzigerjahren.Er stand in der Kritik, weil Tests bewiesen, dass der Benzintank bei Auffahrunfällen sehr schnell Leck schlagen konnte. Und besonders in Brasilien kam noch ein weiteres Manko hinzu. Dort bedeutet „Pinto“ so viel wie „Pimmel“.
Ford baute den Pinto in den Siebzigerjahren.Er stand in der Kritik, weil Tests bewiesen, dass der Benzintank bei Auffahrunfällen sehr schnell Leck schlagen konnte. Und besonders in Brasilien kam noch ein weiteres Manko hinzu. Dort bedeutet „Pinto“ so viel wie „Pimmel“.© imago stock&people | imago stock&people
Mehr Sportlichkeit, Eleganz, Kraft und Exklusivität als beim Sportwagenbauer Lamborghini findet man kaum in der Autobranche. Aber auch dort hat sich ein Fauxpas bei der Namensgebung eingeschlichen.
Mehr Sportlichkeit, Eleganz, Kraft und Exklusivität als beim Sportwagenbauer Lamborghini findet man kaum in der Autobranche. Aber auch dort hat sich ein Fauxpas bei der Namensgebung eingeschlichen.© imago | imago stock&people
Das superexklusive Modell Reventon wurde 2007 vorgestellt, sollte nur 20 Mal produziert werden und rund 1,5 Millionen Euro kosten. Wie alle anderen Lamborghini wurde der Name berühmten spanischen Kampfstier-Zuchten entlehnt – offenbar allerdings ohne an die spanische Übersetzung zu denken. Dort spricht man von einem „reventón“, wenn man einen Reifenplatzer hat.
Das superexklusive Modell Reventon wurde 2007 vorgestellt, sollte nur 20 Mal produziert werden und rund 1,5 Millionen Euro kosten. Wie alle anderen Lamborghini wurde der Name berühmten spanischen Kampfstier-Zuchten entlehnt – offenbar allerdings ohne an die spanische Übersetzung zu denken. Dort spricht man von einem „reventón“, wenn man einen Reifenplatzer hat.© imago | imago

Hängepartie soll vermieden werden

Als Nachfolger habe VW-Chef Matthias Müller als Vorsitzender des Audi-Aufsichtsrats vier Manager aus dem Konzern vorgeschlagen, hieß es aus Unternehmenskreisen: Seinen Wolfsburger VW-Generalsekretär Wendelin Göbel, den VW-Nutzfahrzeuge-Vertriebschef Bram Schot, den derzeit in China tätigen VW-Manager Alexander Seitz und den Leiter von Audi Ungarn, Peter Kössler, der lange das Stammwerk in Ingolstadt geleitet hatte.

Der Austausch der Vorstände ist seit Juli im Gespräch. Um eine Hängepartie zu vermeiden, die auf der Frankfurter Automesse IAA im September reichlich Gesprächsstoff bieten würde, muss der Aufsichtsrat schnell entscheiden.

Mercedes und BMW fahren Audi davon

Audi hat in letzter Zeit gegenüber Mercedes und BMW an Boden verloren. Die Kosten des Dieselskandals, der bei Audi seinen Anfang nahm, belastet das Unternehmen neben den notwendigen Investitionen für Digitalisierung und Elektro-Autos zusätzlich. Immerhin steigt der Absatz in China seit Juni wieder deutlich - für das Gesamtjahr erwartet die VW-Tochter erneut einen Umsatzzuwachs. (dpa)

Die Top-Modelle des Genfer Autosalons

Beim Volkswagen (VW) Konzernabend in Genf wird am 06.03.2017 der Lamborghini Huracan Perfomante präsentiert. Die Veranstaltung findet vor Beginn des ersten Pressetages beim Autosalon Genf statt. (zu dpa „VW-Konzern will stärker Ideengeber für die Marken sein - Konzeptauto“ vom 06.03.2017) Foto: Uli Deck/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Beim Volkswagen (VW) Konzernabend in Genf wird am 06.03.2017 der Lamborghini Huracan Perfomante präsentiert. Die Veranstaltung findet vor Beginn des ersten Pressetages beim Autosalon Genf statt. (zu dpa „VW-Konzern will stärker Ideengeber für die Marken sein - Konzeptauto“ vom 06.03.2017) Foto: Uli Deck/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++© dpa | Uli Deck
Auf dem Autosalon in Genf zeigen die Hersteller ihre Spitzenmodelle. Die Autokonzerne setzen dabei verschiedene Schwerpunkte. Vorgestellt werden aber auch Klassiker: Zum Beispiel der Porsche 911 GT3 mit wassergekühltem Saugmotor - den die Zuffenhausener mit einem dezenten Facelift präsentieren.
Auf dem Autosalon in Genf zeigen die Hersteller ihre Spitzenmodelle. Die Autokonzerne setzen dabei verschiedene Schwerpunkte. Vorgestellt werden aber auch Klassiker: Zum Beispiel der Porsche 911 GT3 mit wassergekühltem Saugmotor - den die Zuffenhausener mit einem dezenten Facelift präsentieren. © dpa | Uli Deck
Volvo zeigt auf dem Genfer Autosalon die zweite Generation vom XC60. Das 4,69 Meter lange SUV soll im Sommer in den Handel kommen. Vor allem mehr Sicherheitsfeatures sollen den Unterschied machen. Ein System etwa soll durch aktive Lenkmaßnahmen helfen, Zusammenstöße mit dem Gegenverkehr zu verhindern.
Volvo zeigt auf dem Genfer Autosalon die zweite Generation vom XC60. Das 4,69 Meter lange SUV soll im Sommer in den Handel kommen. Vor allem mehr Sicherheitsfeatures sollen den Unterschied machen. Ein System etwa soll durch aktive Lenkmaßnahmen helfen, Zusammenstöße mit dem Gegenverkehr zu verhindern. © REUTERS | DENIS BALIBOUSE
Bei VW ist der Arteon das neue Spitzenmodell. Er ist der Nachfolger des CC und misst 4,87 Meter in der Länge und 1,87 Meter in der Breite. Mit dem neuen Topmodell will Volkswagen die Premiumhersteller herausfordern.
Bei VW ist der Arteon das neue Spitzenmodell. Er ist der Nachfolger des CC und misst 4,87 Meter in der Länge und 1,87 Meter in der Breite. Mit dem neuen Topmodell will Volkswagen die Premiumhersteller herausfordern. © dpa | Uli Deck
Mercedes geht unter anderem mit dem AMG GT Concept an den Start. Wie viele der vorgestellten Wagen dauert es allerdings noch, bis er tatsächlich auf den Markt kommt: der aufgetunte Mercedes etwa erst im Jahr 2019.
Mercedes geht unter anderem mit dem AMG GT Concept an den Start. Wie viele der vorgestellten Wagen dauert es allerdings noch, bis er tatsächlich auf den Markt kommt: der aufgetunte Mercedes etwa erst im Jahr 2019. © dpa | Uli Deck
Futuristisch mutet der Peugeot Instinct Concept an. Das kommt nicht von ungefähr: Die Studie des Autobauers soll die Mobilität der Zukunft veranschaulichen. Durch ein großes Glasdach soll viel Licht ins Innere des Wagens einfallen.
Futuristisch mutet der Peugeot Instinct Concept an. Das kommt nicht von ungefähr: Die Studie des Autobauers soll die Mobilität der Zukunft veranschaulichen. Durch ein großes Glasdach soll viel Licht ins Innere des Wagens einfallen.© dpa | Uli Deck
Der Rüsselsheimer Autobauer Opel präsentiert seinen neuen Insignia. Je nach Ausführung soll er bis zu 200 Kilogramm weniger wiegen als der Vorgänger. Gleichzeitig verspricht der Hersteller mehr Platz im Fond und im Kofferraum.
Der Rüsselsheimer Autobauer Opel präsentiert seinen neuen Insignia. Je nach Ausführung soll er bis zu 200 Kilogramm weniger wiegen als der Vorgänger. Gleichzeitig verspricht der Hersteller mehr Platz im Fond und im Kofferraum. © dpa | Uli Deck
Lamborghini zeigte den Huracan Perfomante. Er ist insgesamt 40 Kilo leichter und hat 30 PS mehr als der reguläre Huracan. In dem Flitzer hat der Hersteller eine besondere Technik verbaut: Besondere Klappen und Kanäle an Front und Heck lassen das Fahrzeug schneller durch Kurven fahren. Damit spurtet der schnelle Stier in nur 2,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 – und lässt die Insassen mehr als 325 km/h schnell werden.
Lamborghini zeigte den Huracan Perfomante. Er ist insgesamt 40 Kilo leichter und hat 30 PS mehr als der reguläre Huracan. In dem Flitzer hat der Hersteller eine besondere Technik verbaut: Besondere Klappen und Kanäle an Front und Heck lassen das Fahrzeug schneller durch Kurven fahren. Damit spurtet der schnelle Stier in nur 2,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 – und lässt die Insassen mehr als 325 km/h schnell werden.© dpa | Uli Deck
Der Volkswagen-Konzern führte auch den Bugatti Chiron vor. Laut Autobauer kommt der Sportwagen mit satten 1500 PS auf die Straße und erreicht Spitzengeschwindigkeiten von 420 km/h.
Der Volkswagen-Konzern führte auch den Bugatti Chiron vor. Laut Autobauer kommt der Sportwagen mit satten 1500 PS auf die Straße und erreicht Spitzengeschwindigkeiten von 420 km/h. © dpa | Uli Deck
Porsche präsentierte den Panamera Turbo S E-Hybrid. Er ist das stärkste Modell der Sportwagenreihe – ausgerüstet ist er mit einem Vierliter-V8-Motor.
Porsche präsentierte den Panamera Turbo S E-Hybrid. Er ist das stärkste Modell der Sportwagenreihe – ausgerüstet ist er mit einem Vierliter-V8-Motor. © dpa | Uli Deck
Dieser Mercedes-Maybach G 650 bietet dem Fahrer und den Beifahrern ordentlich Beinfreiheit. Unter der Haube hat das Fahrzeug laut Hersteller 630 PS.
Dieser Mercedes-Maybach G 650 bietet dem Fahrer und den Beifahrern ordentlich Beinfreiheit. Unter der Haube hat das Fahrzeug laut Hersteller 630 PS.© dpa | Uli Deck
Der neue Supersportwagen Valkyrie von Aston Martin bringt Formel-1-Technik auf die Straße. Für die Entwicklung und das Design des Autos verantwortet der Konstrukteur Adrian Newey. Newey war auch in der Formel 1 schon tätig. Mit exakten technischen Daten halten sich die Briten noch zurück.
Der neue Supersportwagen Valkyrie von Aston Martin bringt Formel-1-Technik auf die Straße. Für die Entwicklung und das Design des Autos verantwortet der Konstrukteur Adrian Newey. Newey war auch in der Formel 1 schon tätig. Mit exakten technischen Daten halten sich die Briten noch zurück. © dpa-tmn | Peter Löschinger
Schon in der Normalversion ist der Bentley Bentayga luxuriös – der hauseigene Veredler Mulliner macht das SUV noch ein wenig exklusiver. Unter anderem mit einer zweifarbigen Lackierung.
Schon in der Normalversion ist der Bentley Bentayga luxuriös – der hauseigene Veredler Mulliner macht das SUV noch ein wenig exklusiver. Unter anderem mit einer zweifarbigen Lackierung.© dpa-tmn | Nicolas Blandin
Eine ganz andere Philosophie verfolgen die Designer dieses VW: Der Konzeptentwurf für Autonomes Fahren, „Sedric“ genannt, ist nicht mehr auf einen Fahrer angewiesen – und nahezu lautlos, wegen seines Elektromotors. Der Fahrzeughersteller aus Wolfsburg will in Zukunft auf diese Schlüsseltechnologie setzen.
Eine ganz andere Philosophie verfolgen die Designer dieses VW: Der Konzeptentwurf für Autonomes Fahren, „Sedric“ genannt, ist nicht mehr auf einen Fahrer angewiesen – und nahezu lautlos, wegen seines Elektromotors. Der Fahrzeughersteller aus Wolfsburg will in Zukunft auf diese Schlüsseltechnologie setzen. © dpa | Uli Deck