Volkswagen zeigt sich in der Debatte um Hardware-Nachrüstungen offenbar kompromissbereit: Der Konzern hat in der Dieselkrise bei Verhandlungen mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) laut einem Medienbericht konkrete Zusagen gemacht. Demnach versprach Konzernchef Herbert Diess, sich an möglichen technischen Nachrüstungen von älteren Dieselautos finanziell zu beteiligen, wie der „Spiegel“ am Donnerstag meldete.

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Außerdem wolle VW ein großes Umtauschprogramm für Autos der Schadstoffklassen Euro 4 und 5 auflegen. Man werde „maßgeschneidert für jeden Kunden das richtige Angebot zum Umstieg vorlegen“, heiße es aus dem VW-Konzern. Ein Sprecher Scheuers wollte das nicht kommentieren.
Bei den Hardware-Nachrüstungen müsse bei einer geringeren Leistung und einem höheren Verbrauch nach einem Eingriff jedoch die Haftung ausgeschlossen sein, schränkte ein mit den Vorgängen vertrauter Insider laut der Nachrichtenagentur Reuters ein.
Einen in der Diskussion mit der Bundesregierung ebenfalls erwogenen Rückkauf von Dieselautos lehne Volkswagen indes ab, sagte der Eingeweihte. „Das ist irre teuer.“ (rtr/dpa/les)




