Eon-Chef Johannes Teyssen führt den Energiekonzern nach der Trennung vom klassischen Kraftwerksgeschäft noch bis ins kommende Jahrzehnt. Sein ursprünglich Ende 2018 auslaufender Vertrag wurde bis Ende 2021 verlängert. Damit wurde ein Beschluss des Aufsichtsrats aus dem September umgesetzt.

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„Johannes Teyssen hat aus den grundlegenden Veränderungen der Energiewelt die richtigen Folgerungen für Eon gezogen“, erklärte Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley in Essen.

Eon macht jetzt in Erneuerbare

Teyssen ist seit 2004 im Eon-Vorstand und steht diesem seit 2010 vor. Er hat unter dem Druck der Energiewende die Abspaltung des Geschäfts mit Kohle- und Gaskraftwerken vorangetrieben und diesen Unternehmensteil als Uniper an die Börse gebracht. Eon konzentriert sich seitdem auf Erneuerbare Energien, Energienetze und Dienstleistungen.

Nur Stunden vor Bekanntgabe der Vertragsverlängerung hatte Eon endgültig entschieden, sich auch von seinen restlichen Uniper-Anteilen zu trennen und diese dem finnischen Versorger Fortum anzubieten. Das spült knapp 3,8 Milliarden Euro in die Kasse. (dpa)