Ein Großauftrag der Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland) beim Münchner Autobauer BMW sorgt für Ärger. Wie der „Spiegel“ berichtet, hatte Schwarz im Frühjahr bei den Bayern 10.000 Fahrzeuge zu Sonderkonditionen geordert.

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Wirtschaft in Berlin
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Das bestätigte die Gruppe auf Anfrage unserer Redaktion: „Die Schwarz Gruppe mit weltweit über 400.000 Mitarbeitern stattet seit dem 1. März 2018 die Dienstwagenflotte mit BMW-Fahrzeugen aus.“
Knackpunkt bei dem Geschäft: Die BMW-Zentrale habe den Deal an den eigenen Autohäusern vorbei platziert, was die Händler nicht eben erfreut habe, so der „Spiegel“.
Doch damit nicht genug: „Wie sich herausstellt, sollen die Händler in ihren rund 500 Betrieben nun auch noch Zusatzleistungen zu Dumpingpreisen erbringen“, heißt es in dem Bericht des Magazins. Konkret gehe es um die Winterreifen, die BMW mit den Autos zusammen verkauft, aber noch nicht ausgeliefert habe.
Die Schwarz-Gruppe ist mit einem Jahresumsatz von 96,9 Milliarden Euro der größte Handelskonzern Europas. Er kontrolliert die Discounter Lidl und Kaufland. Sitz des Konzerns ist Neckarsulm.
BMW-Händler verärgert über Reifenwechsel
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Diese Reifensätze verschicke das seit einigen Wochen per Kurierdienst an die Händler. Sie sollen die Radsätze für die „Lidl-Fahrzeuge“ montieren und einlagern – zum Festpreis von 58 Euro. BMW habe seine Händler im Vorfeld jedoch weder gefragt, noch habe bis heute irgendjemand mit ihnen über den Preis gesprochen.
Entsprechend „giftig“ sei die Stimmung auf einer Verbandstagung in Hanau in dieser Woche, berichtet laut „Spiegel“ ein Teilnehmer. Die Winterreifenaktion sei eine neue Provokation. Die 58 Euro reichten nicht einmal aus, die Kosten zu decken. Zudem fehle schon für die Stammkunden Platz für die Einlagerung von Reifen.
So hätten die Händler beschlossen, die aus München eintrudelnden Winterreifen in Zukunft nicht mehr anzunehmen und sogar zurückzuschicken. BMW wollen sie auffordern, sich selbst um das Wechseln zu kümmern oder den geltenden Preis zu bezahlen. (W.B.)





