Um Bargeld abzuheben muss man sich heutzutage häufig nicht mehr auf den Weg zur Bank oder zum Geldautomat machen. Inzwischen ermöglichen die meisten großen Supermarktketten ihren Kunden, Geld kostenlos an der Kasse abzuheben.

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Mit dabei sind zudem viele Tankstellen. Und auch der

So funktioniert der Cashback-Service

Das Prinzip des sogenannten Cashback-Service ist denkbar einfach: Der Kunde sagt dem Kassierer, wie viel Bargeld ihm ausgezahlt werden soll. Für kostenfreies Abheben haben viele Märkte einen Mindesteinkaufswert festgelegt.

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Wirtschaft in Berlin

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Das Bargeld wird dem Kunden unmittelbar an der Kasse übergeben, sein Bankkonto danach mit der abgehobenen Summe sowie dem Einkaufsbetrag belastet. Einige Supermärkte bieten zusätzlich die Einzahlung von Bargeld an.

Die Gebühren, die für die Transaktion anfallen, übernehmen die Märkte in der Regel selbst. Weil höheren Transaktionskosten beim Abheben mit Kreditkarten anfallen, können Kunden in den meisten Märkten lediglich mit EC-Karte Geld abheben.

In diesen Geschäften kann man bereits kostenlos Geld abheben

In folgenden Märkten können Kunden – egal welcher Bank – mit der EC- und Girokarte Geld abheben, ohne Gebühren zu zahlen:


• Rewe

In Rewe-Märkten können Kunden ab einem Einkaufswert von 20 Euro bis zu 200 Euro Bargeld abheben. Hier kann man teilweise auch bei Kreditkartenbezahlung gebührenfrei Geld abheben.


• Penny

Ebenfalls ab einem Einkauf von mindestens 20 Euro bekommt man an den Kassen der REWE-Tochter Penny bis zu 200 Euro Bargeld.

Die Marken hinter No-Name-Produkten

Auswahl in einem Supermarkt BLWX022430 Copyright: xblickwinkel/McPhotox/ErwinxWodickax Selection in a Supermarket Copyright xblickwinkel McPHOTOx ErwinxWodickax
Auswahl in einem Supermarkt BLWX022430 Copyright: xblickwinkel/McPhotox/ErwinxWodickax Selection in a Supermarket Copyright xblickwinkel McPHOTOx ErwinxWodickax© imago/blickwinkel | imago stock&people
Produzenten beliefern Supermärkte nicht nur mit ihren Premium-Produkten. Auch No-Name-Produkte kommen von Storck, Müller Milch und Co. Das Portal
Produzenten beliefern Supermärkte nicht nur mit ihren Premium-Produkten. Auch No-Name-Produkte kommen von Storck, Müller Milch und Co. Das Portal © imago/blickwinkel | imago stock&people
Von Müller Milch kommt vor allem der bekannte Milch Reis. Doch nicht nur das Markenprodukt stammt von dem bekannten Produzenten. Auch der Milchreis der Aldi-Marke Desira ist von Müller.
Von Müller Milch kommt vor allem der bekannte Milch Reis. Doch nicht nur das Markenprodukt stammt von dem bekannten Produzenten. Auch der Milchreis der Aldi-Marke Desira ist von Müller.© imago/Schöning | imago stock&people
Der Leibniz-Butterkeks: Nur echt mit 32 Zähnen? Weit gefehlt! Auch der Butterkeks von Choco Bistro (Aldi) kommt vom Hersteller Bahlsen.
Der Leibniz-Butterkeks: Nur echt mit 32 Zähnen? Weit gefehlt! Auch der Butterkeks von Choco Bistro (Aldi) kommt vom Hersteller Bahlsen.© imago stock&people | imago stock&people
Super Dickmann’s kommen von Storck. Das Pendant zum Markenprodukt ist bei Aldi Süd zu haben und heißt Choceur Riesen Schokoküsse.
Super Dickmann’s kommen von Storck. Das Pendant zum Markenprodukt ist bei Aldi Süd zu haben und heißt Choceur Riesen Schokoküsse. © imago stock&people | imago stock&people
Coppenrath und Wiese produzieren tiefgefrorene und gekühlte Kuchen und Torten. Darunter ist auch dieser Käsekuchen. Wer bei Kaufland den Käsekuchen der Marke Grotemeyer’s kauft, bekommt aber auch ein – meist günstigeres – Produkt aus dem Hause Coppenrath und Wiese.
Coppenrath und Wiese produzieren tiefgefrorene und gekühlte Kuchen und Torten. Darunter ist auch dieser Käsekuchen. Wer bei Kaufland den Käsekuchen der Marke Grotemeyer’s kauft, bekommt aber auch ein – meist günstigeres – Produkt aus dem Hause Coppenrath und Wiese.© Coppenrath und Wiese | Coppenrath und Wiese
Böklunder Würstchen sind in Supermärkten wie Edeka meist prominent in Regalen platziert. Wer etwas weiter unten schaut, könnte auch die Delikatess Schinkenwürstchen der Eigenmarke Gut und Günstig nehmen. Die kommen auch von Böklunder.
Böklunder Würstchen sind in Supermärkten wie Edeka meist prominent in Regalen platziert. Wer etwas weiter unten schaut, könnte auch die Delikatess Schinkenwürstchen der Eigenmarke Gut und Günstig nehmen. Die kommen auch von Böklunder.© imago/Rüdiger Wölk | imago stock&people
Die Firma Appel steht für Feinkostprodukte rund ums Thema Fisch. Bei Aldi Süd gibt es die Heringsfilets von Appel auch, allerdings in Dosen, auf denen der Markenname Armada steht.
Die Firma Appel steht für Feinkostprodukte rund ums Thema Fisch. Bei Aldi Süd gibt es die Heringsfilets von Appel auch, allerdings in Dosen, auf denen der Markenname Armada steht.© imago/Rüdiger Wölk | imago stock&people
Der Löwensenf aus Düsseldorf ist nicht nur in der Rheinmetropole bekannt und beliebt – teilweise auch untere anderem Markennamen. Bei Aldi Süd wird Echt Düsseldorfer Senf ohne den Zusatz Löwensenf verkauft. Das Produkt stammt aber vom selben Hersteller.
Der Löwensenf aus Düsseldorf ist nicht nur in der Rheinmetropole bekannt und beliebt – teilweise auch untere anderem Markennamen. Bei Aldi Süd wird Echt Düsseldorfer Senf ohne den Zusatz Löwensenf verkauft. Das Produkt stammt aber vom selben Hersteller.© imago/Rüdiger Wölk | imago stock&people
Meggle stellt neben Butter und Kräuterbutter auch Kräuterbaguettes zum Aufbacken her. Das Kräuterbaguette der Rewe-Marke ja! kommt ebenfalls von Meggle.
Meggle stellt neben Butter und Kräuterbutter auch Kräuterbaguettes zum Aufbacken her. Das Kräuterbaguette der Rewe-Marke ja! kommt ebenfalls von Meggle.© Meggle | Meggle
Der Fleischsalat von Homann wird unter vielen Markennamen verkauft. Neben Homann gibt es den Fleischsalat auch in Verpackungen mit den Aufschriften: Vitakrone Fleischsalat (Lidl), Wonnemeyer Fleischsalat (Aldi Süd), Fürstenkrone Fleischsalat (Netto).
Der Fleischsalat von Homann wird unter vielen Markennamen verkauft. Neben Homann gibt es den Fleischsalat auch in Verpackungen mit den Aufschriften: Vitakrone Fleischsalat (Lidl), Wonnemeyer Fleischsalat (Aldi Süd), Fürstenkrone Fleischsalat (Netto).© Homann | Homann
Die Firma Lambertz in Aachen produziert so ziemlich alles, was mit Lebkuchen und Spekulatius zu tun hat – so auch Lebkuchen-Herzen. Diese gibt es auch bei Lidl (Favorina Lebkuchen) und Aldi (Reichsgraf Lebkuchen).
Die Firma Lambertz in Aachen produziert so ziemlich alles, was mit Lebkuchen und Spekulatius zu tun hat – so auch Lebkuchen-Herzen. Diese gibt es auch bei Lidl (Favorina Lebkuchen) und Aldi (Reichsgraf Lebkuchen).© imago/ZUMA Press | imago stock&people
Nach all dem Essen tut ein Absacker ganz gut. Wie wäre es mit einem Kräuterschnaps von Underberg? Oder doch lieber ein Mümmelmann von Aldi? Beide kommen zumindest vom selben Hersteller.
Nach all dem Essen tut ein Absacker ganz gut. Wie wäre es mit einem Kräuterschnaps von Underberg? Oder doch lieber ein Mümmelmann von Aldi? Beide kommen zumindest vom selben Hersteller.© imago stock&people | imago stock&people
Die Firma Verpoorten verkauft unter anderem Eierlikör der Eigenmarke. Aber auch der Eierlikör der Marke Van Veen (Penny) und Gold Advocaat (Lidl) kommen von dort.
Die Firma Verpoorten verkauft unter anderem Eierlikör der Eigenmarke. Aber auch der Eierlikör der Marke Van Veen (Penny) und Gold Advocaat (Lidl) kommen von dort.© imago/Rüdiger Wölk | imago stock&people
Die Oettinger Brauerei ist eine der größten in Deutschland. Die Brauerei produziert aber auch für No-Name-Marken von Discountern. So stammt das Adelskronen Premium Pils von Penny auch von der Oettinger Brauerei. Stand aller Produkte: 20. März 2017.
Die Oettinger Brauerei ist eine der größten in Deutschland. Die Brauerei produziert aber auch für No-Name-Marken von Discountern. So stammt das Adelskronen Premium Pils von Penny auch von der Oettinger Brauerei. Stand aller Produkte: 20. März 2017.© imago stock&people | imago stock&people


• Toom

Auch in den zum Unternehmen Rewe gehörenden Toom Baumärkten können Kunden ab einem Einkauf über 20 Euro an den Kassen bis zu 200 Euro abheben


• Edeka

Kostenlose Bankdienstleistungen, zum Teil auch mit Kreditkarte, bietet Edeka ab 20 Euro Einkaufswert an. Auch hier bekommt man bis zu 200 Euro ausbezahlt. In einigen Testmärkten geht das auch mit Kreditkarte und ohne vorherigen Einkauf.


• Netto

Beim Edeka-Tochterunternehmen Netto kann man bereits ab einem Einkaufswert von mindestens zehn Euro bis zu 200 Euro abheben. Teilweise geht das auch hier ohne Zusatzgebühren bei Kreditkartenzahlung.


• dm

Nach einer erfolgreichen Testphase können künftig auch Kunden der Drogeriekette dm bis zu 200 Euro Bargeld abheben. Dafür reicht ein Einkaufswert von zehn Euro. Auch Kreditkartenzahlungen könnten laut dem Unternehmen in einigen Monaten möglich werden.


• Aldi Süd

Aldi Nord macht noch nicht mit, die Discounter-Filialen im Süden bieten den Bargeld-Service aber schon an, wenn man für mindestens 20 Euro einkauft. Aldi Nord schließt ein baldiges Nachziehen aber nicht aus. Und auch Aldi-Konkurrent Lidl soll ebenfalls die Einführung des Services planen, genauere Informationen gibt es allerdings noch nicht.


• Famila

In den Famila Märkte, die es nur im Norden Deutschlands gibt, kann man ebenfalls bis zu 200 Euro abheben, wenn die Einkaufssumme mindestens 20 Euro beträgt.


• Shell Tankstellen

Auch in den meisten Tankstellen von Shell wird das kostenlose Geldabheben schon angeboten – allerdings nur für Kunden der Cashgroup, zu der Postbank, Deutsche Bank, Commerzbank, Norisbank, Hypo Vereinsbank und einige weitere Privatbanken und Direktbanken gehören.

Möglich ist das bislang nur an jenen rund 1300 Tankstellen, die über die sogenannte ICM-Technik verfügen. Kunden der Sparkassen und Volksbanken müssen weiterhin zu den Bankautomaten, die sich aber an den meisten Tankstellen und Rasthöfen finden.

Liebling Geldautomat: Ladenkasse als Bankfiliale noch wenig genutzt

Stark genutzt wird der Service allerdings noch nicht, wie eine Anfang Januar veröffentlichte repräsentative Forsa-Studie im Auftrag des Marktwächters Finanzen in der Verbraucherzentrale Sachsen zeigt.

Demnach nutzen zehn Prozent den Cashback-Service lediglich alle drei Monate oder seltener. Nur fünf Prozent heben so mindestens alle zwei Wochen Bargeld ab, ganze 78 Prozent der Deutschen haben noch nie Geld im Supermarkt geholt.

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Auch wenn die Dichte an Bankautomaten immer weiter zurückgeht und – den Deutschen sind sie als Bargeld-Quelle immer noch am liebsten. Knapp 90 Prozent der Verbraucher holen dort weiterhin regelmäßig ihr Geld. (nsa)