Die Handtaschen aus der aktuellen Moschino-Kollektion bei H&M könnten scherzhaft als etwas größere Butterbrotsdosen bezeichnet werden und Kondom-Ketten sind auch nicht jedermanns Sache. Doch ausverkauft waren viele von Jeremy Scott designte Stücke dennoch innerhalb weniger Minuten.
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Der Online-Shop von war am Morgen speziell für die Kollektion vorbereitet worden, die zuvor Stars wie Madonna angekündigt hatten. Als gegen 8 Uhr dann der Shop online ging, startete der Verkauf von T-Shirts mit Mickey-Mouse-Aufdruck, einer goldenen Daunenjacke und Hosen, die man eher aus dem Milieu der 1990er Jahre kennt.
Alle Stücke der Moschino-Kollektion und die Preise gibt es hier zu sehen.
Jeremy Scott designte auch für Adidas

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Unter die Kollektion mischte der Designer Jeremy Scott aber auch alltagstaugliche Sweat- und T-Shirts. Das Konzept erinnert an sein Vorgehen als Designer für . Auch dort wandelte Scott zwischen künstlerischen Kreationen und eher simplen Stücken. Bekannt wurden seine Basketball-Schuhe mit Flügeln, die an den griechischen Götterboten Hermes erinnerten.
Der Hype um die Mode von Scott lässt sich am Morgen sogar in Zahlen messen: Um 8.27 Uhr waren zahlreiche Teile der Kollektion online schon nicht mehr verfügbar. Wer eine Handtasche im Look eines Umhängeschlosses wollte, wurde nicht mal eine halbe Stunde nach Verkaufsstart enttäuscht. Auch T-Shirts für Herren und Kapuzenpullis für Damen gab es nur noch in der kleinsten Größe.
Zwischenzeitlich war der Online-Shop von H&M gar nicht mehr zu erreichen. Kunden bekamen nur einen Werbe-Bildschirm zu sehen. Und auch vor einigen Geschäften dürfte die Situation ähnlich sein: Auf Instagram kursierte am frühen Morgen ein Video aus Paris, auf dem eine lange Schlange vor einer Filiale von H&M zu sehen war.
Über die Verfügbarkeitsabfrage von einzelnen Produkten können potenzielle Kunden sehen, in welchen Stores es die Kollektion gibt. So sehen Kunden auch sofort, ob der gewünschte Artikel noch verfügbar ist.

Donnerstag
Wirtschaft in Berlin
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Vielen Modefans bleibt da wohl nur der Weg zu Plattformen wie Ebay. Dort wurden Teile der Kollektion schon vor dem offiziellen Verkaufsstart angeboten – allerdings zu deutlich höheren Preisen.
H&M kämpft mit geringerem Wachstum
Zwar konnte H&M zuletzt seinen Umsatz um 1,6 Prozent auf insgesamt rund 6 Milliarden Euro (60,5 Milliarden Schwedisch Kronen) steigern können. Doch von Beobachtern wird auch registriert, dass der stationäre Handel Probleme bereitet und weniger neue Filialen entstehen, wie das „Handelsblatt“ schreibt.
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Schon länger hat die schwedische Modekette damit zu kämpfen, dass sie den Onlinehandel zunächst verschlafen hat. Zudem scheinen wie & Other Stories nicht so erfolgreich zu sein, wie es sich der Konzern erhofft hatte.
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In einem Punkt ging es für den Konzern jedoch voran. Nach jahrelangen Vorwürfen zu den Produktionsbedigungen wurde . So habe sich das Unternehmen verpflichtet in den kommenden Jahren auf gefährliche Chemikalien zu verzichten.








