Das Tesla-Werk in Grünheide bezieht wieder Strom. Das gab das Unternehmen am Montagabend bekannt. Das teilte Netzbetreiber Edis mit. Knapp eine Woche nach dem Anschlag auf die Stromversorgung der sogenannten Gigafactory konnten die Reparaturmaßnahmen abgeschlossen werden. Damit kann die Produktion von E-Autos am brandenburgischen Standort wieder aufgenommen werden. Umweltaktivisten hatten den Netzanschluss des US-Autobauers gezielt mit einem Brandanschlag auf einen Strommast unterbrochen.
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Mit der Wiederanschluss ans Stromnetz am Montagabend kann Tesla die Produktion deutlich früher als geplant wieder hochfahren. Zunächst war eine Reparatur der beschädigten Stromleitung bis zum Ende dieser Woche angekündigt worden. Ob der von Werksleiter André Thierig prognostizierte Schaden in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro damit spürbar eingedämmt werden kann, ist noch unklar. Neben dem Brandanschlag sorgen Proteste für und gegen Tesla derzeit für Schlagzeilen rund um das Werk in Grünheide. Protestgruppen haben sich im Wald in der Umgebung der Gigafactory zum Protestcamp eingenistet.
mit dpa



