McDonald’s hat einen Rechtsstreit um seinen wohl berühmtesten Burger, den Big Mac, verloren. Eine irische Burger-Kette hatte sich dagegen gewehrt, dass bisher nur McDonald’s den Namen Big Mac nutzen durfte. Das skurrile an dem Fall: Die Iren wollen den Markennamen selbst gar nicht nutzen.

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Wirtschaft in Berlin
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Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum entschieden, dass die Fastfood-Kette nicht mehr exklusiv die Namensrechte für den doppelten Burger mit der markanten Soße besitzt. Das Unternehmen habe in den Jahren vor Eingang der Klage im Jahr 2017 nicht ausreichend dargelegt, ernsthaft Gebrauch von dem Namensrecht zu machen, heißt es seitens der Markenamtes.

Dadurch dass McDonald’s die exklusiven Namensrechte verliert, könnte theoretisch jeder innerhalb der EU Burger unter dem Namen Big Mac anbieten. McDonald’s könnte jedoch noch gegen diese Entscheidung juristisch vorgehen und Einspruch einlegen.
Das Urteil provoziert hatte die irische Burger-Kette Supermac’s von Gründer Pat McDonagh. Supermac’s hat selbst kein Interesse daran, einen Big Mac anzubieten, doch die seit 1996 bestehende Marke hatte indirekt das Wachstum des irischen Konzerns behindert.
So habe McDonald’s in der Vergangenheit dagegen gewirkt, dass die irische Marke auch in andere Teile Europas expandiert. McDonald’s habe gegenüber Behörden stets vorgebracht, dass der Name Supermac’s zu sehr dem eigenen Markennamen Big Mac ähneln würde. Und McDonald’s hatte mit dieser Blockade offensichtlich Erfolg – bis jetzt. (rtr/ac)




