Die Flugbegleiter der Lufthansa bestreiken am Dienstag ganztägig die Flughäfen Frankfurt, München und Düsseldorf. Bei den Großflughäfen Frankfurt und München werden die Langstreckenflüge bestreikt, wie die Gewerkschaft Ufo am Montag mitteilte.
Inzwischen zeigt sich offenbar, dass der Flugbegleiter-Streik die Lufthansa teuer zu stehen kommt. Auf Basis der Erfahrungen von vorherigen Streiks belaufe sich der tägliche Verlust durch den Ausstand des Kabinenpersonals auf einen deutlich zweistelligen Millionen-Betrag, sagte ein Lufthansa-Sprecher am Montag.
Konkreter finanzieller Schaden wird erst in einigen Wochen feststehen
Der konkrete Schaden könne erst in einigen Wochen beziffert werden, wenn feststehe, wie viele Passagiere umgebucht haben oder in einem Hotel untergebracht werden mussten. Analysten schätzen, dass die Lufthansa bei einer Arbeitsniederlegung auf allen Strecken – also auf den Europa- und Überseeflügen – pro Tag rund 20 Millionen Euro Betriebsgewinn einbüßt.
Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo weitete ihren Ausstand am Montag – dem dritten Streiktag – auf alle Lufthansa-Flüge an den Flughäfen Frankfurt, München und Düsseldorf aus. (dpa/rtr)


