Die angeschlagene Fluggesellschaft Air Berlin begrüßte im September weniger Passagiere. Die Zahl der Fluggäste sank um 6,4 Prozent auf 3,3 Millionen, wie Deutschlands zweitgrößte Airline am Montag mitteilte. Da der Lufthansa-Rivale gleichzeitig das Flugangebot ausdünnte, blieben die Maschinen weiterhin voll – neun von zehn Sitzen waren besetzt. Seit Anfang Januar fiel die Zahl der Passagiere im Jahresvergleich um 5,9 Prozent.
Nach einer schnellen Expansion und hohen Verlusten befindet sich Air Berlin schon seit einiger Zeit in einer harten Sanierung. Auch zu Beginn des Sommergeschäfts verdient das Unternehmen kein Geld, und in der Bilanz klafft ein tiefes Loch. Hinter das Ziel, in diesem Jahr aus eigener Kraft in die schwarzen Zahlen zu kommen, setzt Konzernlenker Wolfgang Prock-Schauer im August ein Fragezeichen. Die Trendwende sollen die umsatzstarke Urlaubssaison und der Verkauf von Flugzeugen bringen.
rtr/alu




