Die fast 14.000 von Arbeitslosigkeit bedrohten Mitarbeiter der Schlecker-Märkte können auf Hilfe der Bundesregierung hoffen. „Wir werden über die Bundesagentur für Arbeit und natürlich vor allen Dingen auch über die regionalen Arbeitsämter sicherlich alles daran setzen, dass die Beschäftigten die Chance bekommen, schnell wieder eine Arbeit zu bekommen“, erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag in Berlin.
Es gehe vor allem um die Menschen und „insbesondere ja auch Frauen, die darauf hoffen, wieder eine Arbeit zu bekommen“, betonte die CDU-Vorsitzende. Da sei im Augenblick „sicher vieles möglich“. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen werde sich in Absprache mit der Arbeitsagentur kundig machen „und dann alles versuchen, um hier Hilfe zu leisten“.
Merkel erklärte, die Bundesregierung müsse die „Entscheidung zur Kenntnis nehmen, die die Gläubiger gefällt haben“. Das zahlungsunfähige Unternehmen wird zerschlagen, weil die Verluste und die Risiken zu hoch waren und sich deswegen kein Investor finden ließ.
dapd/tj


