Luftfahrt

Fluggesellschaft Air Berlin schreibt rote Zahlen

Deutschlands zweitgrößter Fluganbieter Air Berlin hat 2010 erhebliche Verluste erlitten. Das Unternehmen nannte verschiedene Gründe dafür.

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Die Fluggesellschaft Air Berlin hat 2010 tiefrote Zahlen geschrieben. Der operative Verlust habe sich 2010 infolge von Sonderbelastungen auf 9,3 Millionen Euro belaufen, teilte die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft nach Lufthansa mit. Im Vorjahr hatte die Airline noch einen Betriebsgewinn von 28,5 Millionen Euro verbucht. Unter dem Strich belief sich der Verlust 2010 sogar auf 97,2 Millionen Euro (Vorjahr: 9,5 Millionen Euro).

strenge Winter, die Aschewolke, ein Fluglotsenstreik in Spanien und die Ankündigung von Streikmaßnahmen hätten deutliche Spuren im Geschäftsergebnis hinterlassen, teilte die Fluggesellschaft mit. Der Konzernumsatz blieb den Angaben nach mit einem Zuwachs von knapp 15 Prozent auf 3,72 Milliarden Euro ebenfalls hinter den Erwartungen zurück. Ende Januar hatte Air Berlin bereits angekündigt, 2010 statt eines über dem Vorjahresniveau erwarteten Betriebsgewinns einen operativen Verlust im einstelligen Millionenbereich geschrieben zu haben.

Die im Kleinwerteindex SDax notierte Aktie war daraufhin deutlich abgesackt. Detaillierte Informationen zum Jahresabschluss sowie den vollständigen Geschäftsbericht für 2010 will Air Berlin am 24. März veröffentlichen.