Nahrungsmittel

Kein Schweinefleisch mehr in Gutfried-Geflügelwurst

Der Geflügelwurst-Hersteller ändert nach Kritik von Verbraucherschützern seine Rezeptur. Er verzichtet in Geflügelwurst auf Schweinfleisch.

Nach der Kritik von Verbraucherschützern hat der Geflügelwurst-Hersteller „Gutfried“ einige seiner Rezepturen verändert. Bei „Puten-Mettwurst“ und „Puten-Cervelatwurst“ aus dem eigenen Hause werde nun die Beimischung von Schweinefleisch verzichtet, teilte die zur Unternehmensgruppe Heinrich Nölke gehörende Firma im nordrhein-westfälischen Versmold mit.

Die Verbraucherorganisation Foodwatch hatte im Dezember den Einsatz von Schweinefleisch in Geflügelwurst verschiedener Hersteller als Kundentäuschung bezeichnet, da dieser Umstand auf den Packungen nicht klar zu erkennen war.

Die Rezeptänderung sei Ergebnis eines „Dialogs“ mit den Verbrauchern, teilte „Gutfried“ mit. Die Kunden wünschten sich, dass bei der Herstellung der Wurst auf Schweinefleisch verzichtet werde. Schweinefleisch wird Geflügelprodukten wegen seines höheren Fettgehalts beigemischt. Auf diese Weise wird die Wurst schmackhafter als wenn sie nur aus dem vergleichsweise mageren Geflügelfleisch besteht.

Die „Puten-Cervelatwurst“ von „Gutfried“ bestand laut Foodwatch etwa je zur Hälfte aus Schwein und Geflügel. Die Organisation kritisierte, dass dies allerdings nur im Kleingedruckten auf der Verpackungs-Rückseite erwähnt werde.