Hochsaison für Schnäppchenjäger: Zu Beginn des Sommerschlussverkaufs an diesem Montag können Kunden sich auf dicke Rabatte freuen. „Reduzierungen, die in der Spitze bei bis zu 70 Prozent liegen, sind keine Seltenheit“, sagte eine Sprecherin des Handelsverbands Deutschland (HDE) in Berlin. Preissenkungen gebe es beispielsweise bei typischer Sommerkleidung wie leichten Hosen, Blusen, T-Shirts oder Tops. Aber auch Baumärkte, Elektronikfachmärkte oder Möbelhäuser wollten reduzieren. Insgesamt werden sich nach HDE-Angaben etwa drei Viertel aller Händler an dem freiwilligen Sommerschlussverkauf beteiligen.
„Wer die Nerven hat, kann darauf spekulieren, dass die Preise in der zweiten Schlussverkaufswoche noch weiter runtergehen. Aber andererseits kann es natürlich sein, dass bis dahin ein Teil in der gewünschten Farbe oder Größe nicht mehr da ist“, sagte der Geschäftsführer des nordrhein-westfälischen Handelsverbands, Rainer Gallus, in Düsseldorf. „Die Lager sind noch sehr voll, deshalb werden die Verbraucher einige gute Schnäppchen machen können“, meinte er. „Die Läden brauchen Platz für die neue Herbstware.“
Der nordrhein-westfälische Einzelhandel sei mit dem Verlauf des ersten Halbjahrs einigermaßen zufrieden – obwohl die Erwartungen nicht ganz erfüllt worden seien, sagte Gallus. Im Vergleich zum Vorjahr gebe es ein leichtes Umsatzplus. Für den Bekleidungshandel dagegen sei das Sommergeschäft nicht besonders gut gelaufen. Wegen des schlechten Wetters in den vergangenen Wochen liege der Umsatz bei einigen Unternehmen bis zu zehn Prozent niedriger als im Vorjahr. „Wir hoffen jetzt einfach aufs zweite Halbjahr.“
dpa/cb





