Der Textilfarbenhersteller Dystar ist zahlungsunfähig. Der weltweit operierende Anbieter von Farben, Hilfsstoffen und Dienstleistungen für die Textil- und lederverarbeitende Industrie stellte für seine deutschen Tochterunternehmen beim Amtsgericht in Frankfurt Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Dies teilte das Unternehmen mit.

Davon betroffen seien die Dystar Textilfarben GmbH, die Dystar Textilfarben GmbH & Co. Deutschland KG und die Dystar Holdings GmbH. Das Unternehmen beschäftigt in Deutschland rund 1300 Mitarbeiter an den Standorten Frankfurt, Leverkusen, Brunsbüttel, Geretsried und Ludwigshafen.

Dystar entstand 1995 als Joint Venture von BASF, Bayer und Hoechst. Im Jahr 2004 wurde der Farbenhersteller an den US-Investor Platinum verkauft.

dpa/dma