Münchner müssen für Mieten und Wohneigentum tief in die Tasche greifen. Laut Marktbericht des Immobilienportals Immowelt.de haben im ersten Quartal dieses Jahres Einzimmerwohnungen die Spitze bei den Mietpreisen übernommen: Stattliche 13,45 Euro pro Quadratmeter kosten kleine Wohnungen im Durchschnitt. Das entspricht einer Steigerung von mehr als sieben Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.
Ein Grund für diesen Anstieg seien die vielen Wochenendpendler, die in München arbeiten und nur einen Schlafraum benötigen. Außerdem kurbeln immer mehr Single-Haushalte die Nachfrage an: Im Jahr 2008 zogen 70.000 Singles nach München – und nur 50.000 verließen die Bayern-Metropole. Einpersonenhaushalte haben damit einen Anteil von 54 Prozent.
Ebenfalls stark gestiegen sind die Mieten für Drei- (plus 7,8 Prozent auf 12,32 Euro) und Vierzimmerwohnungen (plus 8,5 Prozent auf 12,54 Euro). Die Mieten für Wohnungen mit fünf oder mehr Zimmern stiegen nur um 2,7 Prozent.
Für eine Eigentumswohnung mit vier Zimmern zahlt man 3589 Euro pro Quadratmeter (plus zwei Prozent), für drei Zimmer 3553 Euro (plus 4,6 Prozent). Wohnungen mit fünf Zimmern sind billiger geworden: von 3917 Euro auf 3514 Euro (minus 10,3 Prozent).
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WS/PHJ




