„Ich warne alle Verbraucher vor diesen neuen Kreditkarten. Wer nicht aufpasst, landet schnell in der Schuldenfalle“, sagte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) der „Bild am Sonntag“. Bei der sogenannten Revolving-Kreditkarte kann der Kunde die Beträge in Raten zurückzahlen. Nur ein Teil wird sofort beglichen, für den Rest fallen in aller Regel hohe Zinsen an.
Die Ministerin fürchtet, dass viele Kunden den Überblick über ihre Ausgaben verlieren könnten. „Die Abrechung ist für den Verbraucher nicht transparent und unübersichtlich.“ Auch Verbraucherschützer sind skeptisch.
„Für die Banken sind die neuen Kreditkarten ein ideales Produkt, um Geld möglichst teuer zu verleihen“, sagte Niels Nauhauser, Bankenexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, dem Blatt.
Einer neuen Studie zufolge wird Einkaufen im Internet immer beliebter. In der Europäischen Union kauften im vergangenen Jahr 32 Prozent der Personen im Alter zwischen 16 und 74 Jahren mindestens einmal online Waren oder Dienstleistungen, wie die Statistikbehörde Eurostat am Freitag mitteilte. Im Vorjahr waren es noch 30 Prozent, 2006 waren es 26 Prozent und 2004 lediglich 20 Prozent.
Spitzenreiter unter den Online-Shoppern ist die Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen: Von ihnen kauften der Statistik zufolge im vergangenen Jahr 47 Prozent etwas im Internet. Bei den 16- bis 24-Jährigen waren es 41 Prozent und bei den 35- bis 44-Jährigen noch 40 Prozent. In den höheren Altersgruppen sei das Einkaufen im Internet weniger verbreitet, hieß es.
AP/AFP/PHJ




