Die Privatjets der Lufthansa sind auch in der Finanzkrise gefragt. Die inzwischen sieben kleinen Maschinen seien „weiterhin gut gebucht“, obwohl auch hier die Folgen der Wirtschaftskrise zu spüren seien, sagte eine Lufthansa-Sprecherin anlässlich einer Presse-Präsentation der Maschinen in Frankfurt.
Konkrete Zahlen zu den Buchungen der Jets nennt Lufthansa nicht. „Wir sind die einzige Fluggesellschaft weltweit, die neben dem Linienbetrieb erfolgreich ein Privatjet-Angebot etabliert hat“, sagte Bereichsvorstand Thierry Antinori.
Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl der 2007 durchgeführten Privatjet-Flüge um 26 Prozent. Die Kundennachfrage lag im Jahresschnitt 2007 rund 25 Prozent, in Spitzenmonaten sogar bis zu 60 Prozent über dem Angebot. Am stärksten war die Nachfrage von Kunden aus Deutschland, Skandinavien, Frankreich und Italien. Hier wurde "LPJ" (Lufthansa Private Jets) vor allem für sogenannte Punkt-zu-Punkt-Flüge zwischen den rund tausend angebotenen Zielen in Europa und der Russischen Föderation genutzt.
Privatjets mit meist nur wenigen Plätzen werden von Geschäftskunden, aber auch reichen Privatleuten gebucht. Die Kosten liegen bei in der Regel bei mehreren tausend Euro pro Flug. Die Lufthansa-Private-Jet-Flüge werden zu Komplettpreisen angeboten, die sämtliche Services umfasst: von der Bereitstellung des Flugzeugs (inklusive aller Leerflüge, Wartezeiten etc.) bis hin zur individuellen Wahl des Caterings.Die Jets sollen, so Lufthansa, "den Kunden ein Flugerlebnis auf First-Class-Niveau" bieten.
dpa/heg





