Die geplante Fusion von France Télécom mit dem skandinavischen Konkurrenten TeliaSonera zum viertgrößten Telekom-Betreiber der Welt ist geplatzt. France Télécom zog das Angebot zurück, wie das Unternehmen in Paris mitteilte.
Die Unternehmen seien sich nicht über die finanziellen Bedingungen eines Kaufes einig geworden, begründete der französische Konzern die Entscheidung. TeliaSonera erklärte seinerseits, France Telecom habe sein vorläufiges Angebot im Zuge der Verhandlungen nicht wesentlich aufgebessert.
France Telecom hatte Anfang Juni ein vorläufiges Angebot in Bar und Aktien für die Übernahme des schwedisch-finnischen Konkurrenten vorgelegt, dessen Wert sich umgerechnet auf etwa 25 Milliarden Euro belief. Das TeliaSonera-Management hatte die Offerte umgehend als zu niedrig zurückgewiesen.
TeliaSonera ist zu mehr als 50 Prozent im Besitz des schwedischen und finnischen Staates. Die TeliaSonera-Aktie verlor zu Handelsbeginn in Stockholm knapp 14 Prozent. Die Papiere von France Telecom legten dagegen um etwa neun Prozent zu. TeliaSonera war 2002 aus den ehemals staatlichen Telefonunternehmen in Schweden und Finnland hervorgegangen, Telia und Sonera.
Reuters/AFP/dma




