Auf der New Yorker Fifth Avenue geben nicht nur die Kunden viel Geld aus: Der Straßenabschnitt zwischen der 49. und der 59. Straße ist die teuerste Einkaufsmeile der Welt, gemessen an den Ladenmieten. Im Schnitt 950 Euro zahlt dort der durschnittliche Geschäftsmann im Monat pro Quadratmeter an Miete – das macht rund 11.400 Euro pro Quadratmeter pro Jahr, ergab eine Studie der Immobilienmakler Cushman & Wakefield.

Nur wenig günstiger als in Manhattan sind die Mieten am Causeway Bay in Hongkong, der zweitteuersten Straße. Hier kostet der Quadratmeter 9200 Euro Miete im Jahr oder 766 Euro im Monat. Auf den Pariser Champs Elysées, bei der Studie auf Rang drei, liegt die Durchschnittsmiete bei knapp 7000 Euro im Jahr und 583 Euro im Monat.

Die Fifth Avenue in New York ist spätestens seit dem Film „Frühstück bei Tiffany’s“ (1958) mit Audrey Hepburn in der Hauptrolle als Luxus-Shoppingmeile bekannt. Der Juwelier Tiffany’s hat dort ein großes Geschäft, ebenso wie Cartier, Gucci und Versace.

Nach Aussage von Eugene Spiegelman von der Maklerfirma Cushman & Wakefield profitiert die Fifth Avenue im Moment sehr vom schwachen Dollar. „Für Kunden aus Großbritannien kostet hier alles nur die Hälfte“, sagte Spiegelman. Das sei ein Grund für viele, nach Manhattan zu kommen und Geld auszugeben.

Den größten Sprung nach vorne hat in der Liste der Luxusmeilen der Khan Market in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi geschafft. Er verbesserte sich vom 24. auf den 16. Platz; 2122 Euro beträgt dort die Jahresmiete pro Quadratmeter.

Für die Studie wurden 231 Einkaufsstraßen rund um die Welt untersucht.

DW