Bayern und Baden-Württemberg sind nach einer aktuellen Studie weiterhin die Bundesländer mit der größten wirtschaftlichen Freiheit in Deutschland. Am Ende der Rangliste stehe Berlin, teilte die Friedrich Naumann Stiftung am Freitag in Potsdam mit. Demnach kann sich die Wirtschaft im Westen in der Regel freier entfalten als im Osten. Grund sei die erheblich größere Staatstätigkeit in den neuen Ländern. Zu den Kriterien der Untersuchung zählen zudem die Höhe der Steuern und der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.
Die besten Werte erzielte erneut Bayern vor Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein, wie die FDP-nahe Stiftung weiter mitteilte. Unter den neuen Länder stehen Brandenburg (12. Platz) und Thüringen (11. Platz) noch am besten da und liegen nur knapp hinter Bremen (10. Platz). Berlin sei Schlusslicht, „weil dort der Staatskonsum besonders hoch ist, besonders viele staatliche Subventionen gezahlt werden und ein besonders großer Teil der Erwerbstätigen beim Staat beschäftigt ist“.
Im Vergleich zum Vorjahr konnte sich Berlin bei den vergebenen Punkten dennoch verbessern ebenso wie Bremen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Sachsen-Anhalt. Brandenburg, Hamburg, Hessen, Rheinland- Pfalz, Sachsen und Schleswig-Holstein verschlechterten sich. Die Werte blieben gleich für Baden-Württemberg, Bayern, Mecklenburg- Vorpommern, Niedersachsen und Thüringen.
dpa/PHJ




