Zum Fahrplanwechsel am 14. Juni kehrt die ICE-T-Flotte der Bahn auf wichtige Strecken zurück. Nach der Entgleisung eines ICE-Zuges in Köln im vergangenen Jahr waren zwei millimetertiefer Risse an Achsen entdeckt worden. Deshalb mussten viele der ICE-T-Züge zu vermehrten Ultraschallkontrollen und waren nur noch eingeschränkt einsetzbar.

Die Bahn teilte mit, auf den Strecken Dortmund-Frankfurt-Passau-Wien, Wiesbaden-Frankfurt-Leipzig-Dresden sowie Berlin-Leipzig-Nürnberg-München würden wieder komplett mit ICE-T-Zügen befahren. Außerdem wird die Sperrung der Strecke zwischen Hamburg und Berlin aufgehoben. Die Reisezeit zwischen Berlin und Hamburg verkürzt sich wieder auf rund 90 Minuten. Ebenfalls verkürzen wird sich die ICE-Fahrzeit zwischen Brüssel und Frankfurt am Main auf drei Stunden dank eines neuen Teilstücks.

Inter-City Züge sollen nur noch vereinzelt als Ersatz für ICE-Züge eingesetzt werden. Die Bahn kehre zum gewohnten Komfort und vollen Sitzplatzangebot zurück. Allerdings bleibe in den ICE T-Züge die Neigetechnik weiter ausgeschaltet, was zu Fahrzeitverlängerungen von fünf bis zehn Minuten führt, teilte die Bahn mit.

„Besonders freut uns, dass wir unseren Kunden durch die Rückkehr der ICE T-Flotte und dem Ende der Streckensperrung zwischen Berlin und Hamburg endlich wieder Bahnreisen in gewohnter Qualität bieten können“, sagte Personenverkehrsvorstand der Bahn, Ulrich Homburg. Der neue Fahrplan sieht zudem neue Direktverbindungen sowie zusätzliche Fernverkehrsanschlüsse vor. Die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Aachen und Lüttich verkürzt die ICE-Fahrzeit Brüssel-Frankfurt um etwa 30 Minuten. Bessere Verbindungen wird es unter anderen nach Dresden geben.

AP/mos