Der staatliche südkoreanische Pensionsfonds will das Sony Center in Berlin erwerben. Der Kaufpreis für das Berliner Wahrzeichen liege bei 850 Milliarden Won (etwa 572,6 Millionen Euro), teilte die größte Pensionskasse des ostasiatischen Landes am Sonntag mit. Die Verhandlungen mit einem Immobilienfonds der US-Investmentbank Morgan Stanley als dem derzeitigen Eigentümer seien so gut wie abgeschlossen. Der Kauf könnte bereits im Mai unter Dach und Fach gebracht werden.
Der Fonds von Morgan Stanley hatte das vor zehn Jahren eröffnete Wohn-, Arbeits- und Unterhaltungszentrum am Potsdamer Platz Anfang 2008 vom japanischen Sony-Konzern für 600 Millionen Euro in einem Konsortium erworben. Der National Pension Service (NPS) ist Südkoreas größter Investor. Der Fonds ist derzeit dabei, seine Investitionen in ausländische Aktien und Liegenschaften zu verfächern.
Das Sony Center ist laut NPS derzeit zu 97 Prozent vermietet. Die Verträge hätten durchschnittlich noch zehn Jahre Laufzeit.
dpa/mim




