Die Stimmung bei den deutschen Verbrauchern hat sich im Februar dank stabiler Preise und der Abwrackprämie verbessert. Wie das Marktforschungsinstitut GfK in Nürnberg mitteilte, haben die zuletzt rückläufigen Konjunktur- und Einkommenserwartungen wieder zugelegt.
Die im Vormonat gestiegene Anschaffungsneigung habe nur minimale Einbußen verzeichnet und liege über dem Vorjahresniveau. Aus den drei Komponenten errechne sich ein leichter Anstieg des Konsumklima-Indikators von revidiert 2,3 Punkten im Februar auf 2,6 Punkte im März. Analysten hatten mit einem Rückgang auf 2,0 Punkte gerechnet.
Eine Inflationsrate von zuletzt unter einem Prozent sowie die Abwrackprämie für Altautos stützten momentan die Verbraucherstimmung, erklärten die Marktforscher. Die Konsumenten sähen ihre Kaufkraft gestärkt und schätzten folglich ihre Einkommensaussichten optimistischer ein.
Laut GfK hat sich der „Konjunkturpessimismus“ trotz zahlreicher Hiobsbotschaften über Produktionseinbrüche, Kurzarbeit und drohender Entlassungen zuletzt etwas abgeschwächt. Eine Ursache dafür sei vermutlich die Verabschiedung des zweiten Konjunkturpakets. Die Verbraucher erwarteten, dass die beschlossenen Maßnahmen die Binnenkonjunktur etwas stützen.
Ob es sich dabei bereits um das Ende der Talfahrt der Konjunkturaussichten handelt und die Trendwende eingeleitet ist, bleibe jedoch abzuwarten, erklärte das Institut. Der monatliche GfK-Konsumklimaindikator basiert auf rund 2000 Verbraucherbefragungen.
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