Die Bundesbürger haben 2007 insgesamt mehr für Telefon, Internet und Handy ausgegeben. Das Telefonieren im Festnetz wurde 2007 1,7 Prozent teurer. Billiger hingegen wurden die Tarife für den Mobilfunk, die im Schnitt 2,4 Prozent günstiger wurden. Am drastischsten sanken die Preise für Internet mit 5,3 Prozent minus. Die Gesamtausgaben stiegen um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies teilte das Statistische Bundesamt mit.

Die Behörde hat dazu die Telekommunikationsunternehmen befragt. "Die Zahlen basieren auf Unternehmensangaben der umsatzstärksten Tarife", sagte Andreas Martin, Sachgebietsleiter Telekommunikationsdienstleistungen beim Statistischen Bundesamt, Morgenpost Online.

"In dem Index sind noch viele Bestandskunden mit Tarifen erfasst, die so von den Unternehmen nicht mehr angeboten werden", sagte Martin weiter. Diese Tarife seien auch von der Mehrwertsteuererhöhung betroffen. Der Gesamtindex errechne sich aus einem Anteil von etwa 68 Prozent Festnetz, 21 Prozent Mobilfunk und 12 Prozent Internet. Wegen der neuen Bündelprodukte erscheine im Februar ein neu berechneter Index. Dies sei ein turnusgemäße Marktanpassung, so Martin. 2006 waren die Preise für Telekommunikation um 3,0 Prozent günstiger geworden.

Die neuen Bündelangebote für Telefon, Internet und Handy sind oft günstiger. Verbraucher, die wechseln wollen können sich im Internet bei Teltarif.de oder Verivox.de informieren.