Rund ein Viertel der Steuerpflichtigen in Deutschland kommt für den Großteil der Einkommensteuer auf. 26,8 Prozent erzielten 2004 Einkünfte von mindestens 37.500 Euro, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Diese Gruppe zahlte 79,6 Prozent der Lohn- und Einkommensteuer. Insgesamt nahm der Staat mit dieser Steuer 180,8 Milliarden Euro ein. Das seien 2,1 Prozent mehr als 2001. Der durchschnittliche Steuersatz sank gleichzeitig von 21,6 auf 20,3 Prozent. Als steuerpflichtig erfasst wurden rund 35 Millionen Bürger.
10,1 Millionen oder 28,8 Prozent erzielten Gesamteinkünfte von maximal 10.000 Euro. Diese waren zum größten Teil steuerfrei. Die Hälfte der Steuerpflichtigen hatte Einkünfte von weniger als 23.000 und zahlte dafür 4,2 Prozent Einkommensteuer.
Unter den Spitzenverdienern waren 9688 Euro-Millionäre mit Durchschnittseinkünften von 2,7 Millionen Euro. Sie stellten 0,03 Prozent aller Steuerpflichtigen und zahlten im Schnitt 968.000 Euro Einkommensteuer. Die Hälfte der gesamten Einkommensteuer wendeten Steuerpflichtige mit Einkünften von mehr als 66.200 Euro auf. Das waren 8,2 Prozent aller Einkommensteuerpflichtigen.
reuters/phj




