Die Deutsche Telekom strukturiert ihre selbstständigen Servicegesellschaften neu. Dafür reduziert Europas größtes Telekommunikationsunternehmen die Zahl ihrer Callcenter von derzeit 63 auf 24. Etwa 8000 der insgesamt 18.000 Vollzeit- sowie Teilzeitmitarbeiter müssten ihren alten gegen einen neuen Standort tauschen, teilte das Bonner Unternehmen mit. Weiterhin würden die bei der Festnetztochter T-Home verbliebenen vier Technikzentren in die schlechter tarifierte Netzproduktion GmbH überführt und die Zentrale der Technischen Service GmbH neu geordnet. Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di kündigte massiven Widerstand an.
Morgenpost Online liegt die Liste mit den neuen Arbeitsorten der Callcenter-Mitarbeiter vor:
- Aachen -> Bonn
- Ansbach -> Nürnberg
- Bad Kissingen -> Fulda
- Berlin -> Frankfurt an der Oder
- Bremen -> Oldenburg
- Detmold -> Bielefeld
- Dresden -> Dresden
- Erfurt -> keine Veränderung
- Freiburg -> Rottweil
- Gera -> Leipzig
- Gießen -> Eschborn
- Hagen -> Dortmund
- Halle -> Magdeburg
- Heilbronn -> Stuttgart
- Karlsruhe -> Stuttgart
- Kassel -> Fulda
- Krefeld -> Düsseldorf
- Kiel -> keine Veränderung
- Koblenz -> Bonn
- Konstanz -> Rottweil
- Köln -> Bonn
- Leer -> Oldenburg
- Lübeck -> Hamburg
- Mainz -> Eschborn
- Mannheim -> Ludwigshafen
- Meschede -> Dortmund
- Mönchengladbach -> Düsseldorf
- Münster -> Recklinghausen
- München -> Augsburg, Kempten, Traunstein
- Neustadt -> Ludwigshafen
- Osnabrück -> Bielefeld
- Passau -> Nürnberg
- Potsdam -> Magdeburg
- Saarbrücken -> Ludwigshafen
- Schwerin -> Hamburg
- Trier -> Bonn
- Ulm -> Augsburg
- Uelzen -> Hannover
- Weiden -> keine Veränderung
- Weilheim -> Kempten
- Wesel -> Düsseldorf
- Würzburg -> Fulda
Quelle: Deutsche Telekom
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