Die Konjunkturerwartungen der Analysten und Anleger sind im Juli eingebrochen und auf ein Rekordtief gefallen. Das ZEW-Barometer sank um 11,5 auf minus 63,9 Punkte, wie das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mitteilte. Von Reuters befragte 46 Volkswirte hatten im Schnitt lediglich mit einem Rückgang auf minus 55,0 Zähler gerechnet.
„Der hohe Ölpreis, der starke Euro, die Krise in den USA, die Leitzinserhöhung der EZB und eine schwache inländische Konsumnachfrage dürften die deutschen Unternehmen in den kommenden sechs Monaten belasten“, hieß es zu der monatlichen Umfrage unter rund 300 Börsianern.
Die Lage bewerteten die Experten ebenfalls schlechter als im Mai. Der Teilindikator brach um 20,6 auf 17,0 Zähler ein. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf 32,7 Punkte gerechnet.
reuters/phj



