BMW hat einen Erfolg im Kampf gegen chinesische Plagiate erreicht. Das Landgericht München I habe dem Importeur des Geländewagens CEO der chinesischen Marke Shuanghuan untersagt, den Wagen in Deutschland zu vertreiben. Der China-Geländewagen sehe der ersten Generation des BMW X5 zu ähnlich, sagte ein Sprecher des Autobauers in München. Der Importeur des CEO, die Münchner China Automobile, lehnte eine Stellungnahme ab.

Man habe noch nicht schriftlich Bescheid bekommen, erklärte eine Sprecherin. BMW habe gegen China Automobile geklagt, um seine Markenrechte zu schützen, erklärte der Konzern.


Derzeit prüfe man, ob Schadenersatz in Betracht komme. Dazu brauche man aber erst Auskunft darüber, wie viele Fahrzeuge überhaupt verkauft worden seien. Auch darauf habe BMW geklagt. Noch habe China Automobile aber die Möglichkeit, gegen das Urteil vorzugehen. Dies müsse man abwarten.

Neben dem Verfahren in Deutschland laufe auch ein entsprechendes in Italien. BMW gehe davon aus, dass dort ähnlich geurteilt werde, hieß es weiter.

AP/oht