Betrug

Verbraucherzentrale warnt vor Phishing-Mails bei Sparkasse

Vermeintlich seriöse E-Mails von der Sparkasse fordern Kunden derzeit auf, ihre Kundendaten zu verifizieren – eine Betrugsmasche.

Sparkassen-Kunden sollten sich durch Pishing-Mails nicht verunsichern lassen.

Sparkassen-Kunden sollten sich durch Pishing-Mails nicht verunsichern lassen.

Foto: screenshot verbraucherzentrale nrw / fmg screenshot

Berlin.  Betrüger versuchen die Daten von Sparkassen-Kunden mit Phishing-Angriffen abzugreifen. Davor warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Durch vermeintlich offizielle Sparkassen-Mails werden Verbraucher ausgetrickst und zur Eingabe sensibler Daten aufgefordert.

Die derzeit häufig an Sparkassen-Kunden verschickte Nachricht trägt die Betreffzeile: „Führen Sie schnell möglichst die Identifikation durch“. Daraufhin wird der Kunde aufgefordert eine Verifikation durchzuführen, um die permanente Sperrung des Kontos bei der Sparkasse zu verhindern.

Sparkassen-Kunden sollten sich nicht verunsichern lassen

Doch das ist eine dreiste Masche, um an die Bankdaten zu kommen, wie die Verbraucherzentrale warnt. Kunden sollen sich nicht von der Mail verunsichern lassen – und nicht auf den Link in der Mail klicken, heißt es.

Was ist Phishing?

Bei Phishing handelt es sich um eine Betrugsmasche, um an sensible Daten zu kommen. Dabei wird Verbrauchern vorgespielt, dass sie sich auf einer offiziellen Internetseite wie jetzt in dem konkreten Fall bei der Sparkasse befinden. In Wirklichkeit ist die Seite ein Fake.

Was sollten Sparkassen-Kunden jetzt machen?

Wer solche Mails bekommt und sich unsicher ist, ob sie wirklich von der Sparkasse stammt, fragt am besten direkt bei seiner Sparkasse nach Rat.

Phishing-Mails – wie erkenne ich sie?

Viele Betrüger machen beim Erstellen und Verschicken der Phishing-Mails Fehler, die Verbraucher beim genaueren Hinsehen auch entdecken könnten. Bei diesen Merkmalen sollte man hellhörig werden:

  • Grammatik- und Orthografie-Fehler
  • Mails in fremder Sprache
  • Fehlender Name
  • Wenn in der Mail die Dringlichkeit des Anliegens betont wird
  • Aufforderung, Daten einzugeben
  • Aufforderung zur Öffnung einer Datei
  • Links oder eingefügte Formulare
  • IP-Adresse im E-Mail-Kopf anschauen und checken

Auf ihrer Facebook-Seite warnt die Verbraucherzentrale mit einem Screenshot vor den Betrügern.

Zuletzt hatte die Verbraucherzentrale vor Phishing-Mails beim Bezahlanbieter Paypal gewarnt. Auch hier wollten Kriminelle an sensible Kundendaten kommen. (bekö/les)