„Reactions“

Haha, Wow, Herzchen - Facebook kann jetzt mehr als "Like"

„Facebook Reactions“ ist am Mittwoch gestartet. Deutsche Facebook-Nutzer können ab sofort die Alternative zum „Like“-Knopf nutzen.

Bei Facebook stehen nun fünf neue „Reactions“ zur Verfügung.

Bei Facebook stehen nun fünf neue „Reactions“ zur Verfügung.

Foto: Facebook / dpa

Berlin.  Bislang konnte man bei Facebook alle möglichen Beiträge ausschließlich mit einem „Gefällt mir“ markieren – egal, ob eine Todesmeldung, ein schönes Profilbild oder ein lustiges Video. Diese Zeiten sind nun vorbei. Facebook hat am Mittwoch weltweit die Funktion „Reactions“ eingeführt. Damit gibt es nicht nur einen „Daumen hoch“ für Beiträge, sondern auch weitere Symbole, die Gefühle wie Wut, Mitgefühl oder Freude ausdrücken sollen.

Die „Facebook Reactions“ sehen wie typische Emoji-Zeichen aus. Die neuen „Smileys“ stehen für Liebe (ein Herz), Lachen (ein entsprechendes Emoji-Symbol mit der Bezeichnung „Haha“), Überraschung („Wow“), „Traurig“ (Gesicht mit Träne) und „Wütend“ (rot im Gesicht). Zur Begründung für die Auswahl hatte Facebook unter anderem darauf verwiesen, dass es zum Beispiel problematisch sei, unter einem Trauer-Eintrag ein „Gefällt mir“ anzuklicken.

Sechs neue Symbole waren geplant

Damit löst das weltgrößte Online-Netzwerk die Ankündigung von Gründer und Chef Mark Zuckerberg ein, der Mitte September Alternativen zum „Gefällt mir“-Knopf angekündigt hatte. Damals war noch von sechs Symbolen die Rede.

Die Nutzer bekommen die „Facebook Reactions“ zu sehen, wenn sie auf dem Smartphone einen „Like“-Button lange gedrückt halten oder mit dem Mauszeiger darüber gleiten. Von den ursprünglichen Vorschlägen wurde das Zustimmungs-Symbol mit dem Untertitel „Yay“ am Ende nicht umgesetzt.

Wer die neuen Symbole noch nicht angezeigt bekommt, muss sich nur etwas gedulden. „Facebook Reactions werden ab jetzt weltweit ausgerollt“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Facebook-Nutzer in Spanien und Irland kamen in einer Testphase als erstes in den Genuss der „Facebook Reactions“. (jei/dpa)