Mit dem Kindle Paperwhite hat es Amazon geschafft, seine anderen E-Book-Reader wirklich alt aussehen zu lassen. Eigentlich ist an dem Gerät alles besser als bisher. Nicht nur, dass die Auflösung gestiegen ist, weil die Zahl der Pixel mehr als 60 Prozent höher liegt als bei anderen Kindles. Auch der Kontrast ist größer. Amazon bedient sich eines Tricks, damit der Hintergrund der Buchseite nicht allzu grau erscheint. Das Paperwhite leitet das Licht von den Lichtquellen am Rande des Displays von oben durch den Bildschirm. Ob sich Papierbuchleser vom Paperwhite überzeugen lassen, ist da wohl lediglich eine Frage des „Glaubens“.
Zugegeben, ein Betriebssystem ist nicht gerade ein Weihnachtsgeschenk, das Begeisterungsstürme auslöst. Doch dieses Windows ist besonders: Es sieht ziemlich gut aus, die Bedienung ist im Vergleich zu den Vorgängern sogar revolutionär. Das liegt vor allem an der neuen Metro-Oberfläche. Sie stellt Programme als bunte Kacheln dar. Die klassische Desktop-Ansicht hat Microsoft in den Hintergrund verbannt, den Start-Button gibt es nicht mehr.
Grund für diesen Design-Schritt: Windows 8 ist für berührungsempfindliche Bildschirme optimiert und soll auf Notebooks, PCs, Tablets und Smartphones (als Windows Phone 8) eine einheitliche Bedienung ermöglichen. Nachteil: Ohne Touchscreen macht die Bedienung nur halb so viel Spaß. Und etwas Einarbeitungszeit sollte man auch einplanen. Wer sich auf das neue System einlässt, wird jedoch mit Geschwindigkeit belohnt: Je nach Hardware-Ausstattung fährt der PC mit Windows 8 deutlich schneller hoch.
Während viele Profi-Fotografen ganze Abende leidenschaftlich darüber streiten können, ob Nikon, Sony oder Canon die besseren Spiegelreflexkameras bauen, hat Canon im Einsteigersegment aktuell die Gunst der Mehrzahl der Kunden für sich gewonnen. Die beliebtesten Modelle für Einsteiger sind die Canon EOS 1100D und die EOS 650D. Während Erstere bereits fast zwei Jahre lang auf dem Markt ist, ist die 650D relativ jung, und es ist das sowohl teurere als auch technisch anspruchsvollere Modell. Bedient wird die Kamera – Novum im Spiegelreflex-Segment – über einen robust erscheinenden und sensibel reagierenden kapazitiven Touchscreen.
Im Einsatz zeigt sie keine wesentlichen Schwächen. 400.000 E-Bikes werden laut Prognose des Fahrradhandel-Branchenverbandes ZIV in Deutschland verkauft – wie viele davon unterm Weihnachtsbaum landen, ist nicht erfasst. Der E-Bike-Boom hat die deutschen Radler im Jahr 2012 endgültig gepackt, denn die E-Fahrräder sind – anders als die meisten E-Autos – völlig praxistauglich, bezahlbar und insbesondere für den kurzen Weg zur Arbeit eine echte Alternative.
Das Smart E-Bike des Autoherstellers Daimler ist ein edles weiß-grünes Gefährt, das mit Konventionen des Fahrradbaus bricht: So kommt der Rahmen fast ohne Stützstreben aus.
Das neueste iPad ist gehörig kleiner geworden – und heißt daher Mini. Es ist zugleich mobiler, wiegt nur noch gut 300 Gramm und kann auch für längere Zeit von nur einer Hand gehalten werden, ohne dass es schwer wird. Damit ist es eine echte Alternative zu E-Book-Readern. Allerdings ist bei prallem Sonnenschein auf dem Display kaum noch etwas zu erkennen. Die Auflösung des iPad Mini entspricht der des iPad 2 – und ist damit leider nicht so gut wie die des aktuellen iPads in voller Größe.
Technisch gibt es an Nintendos neuer und 300 Euro teurer Wii U, die im Wesentlichen aus Konsole und Gamepad besteht, nicht viel auszusetzen. Allein die Kamera ist mit ihrer kümmerlichen Auflösung von 0,7 Megapixel ein Ausfall. Ansonsten sind alle wichtigen Steckplätze vorhanden, und die Videos kommen in exzellenter Qualität von der Konsole zum Gamepad, das sich auch als alleiniges Spielgerät einsetzen lässt. Für Kinder ist die Wii U gut geeignet, zumindest für solche mit ausreichend Kraft und großen Händen.
Der Schweizer Edel-Kaffeeautomatenhersteller Jura stellt sich der Flut von kompakten Kapsel- oder Tab-Maschinen mit einem neuen Miniatur-Vollautomaten entgegen: Die Ena Micro 9 One Touch setzt auf ganz normale Bohnen und ist doch nicht viel größer als die Tab-Konkurrenz. So passt das Designerstück – die Maschine gewann einen iF Produktdesign-Award – in Single-Küchen. Guten Kaffee kocht die Ena natürlich auch.
Im Smartphone-Markt ist Googles Mobil-Betriebssystem Android der Konkurrenz von Apple unaufhaltsam enteilt: Knapp 60 Prozent aller verkauften Smartphones weltweit basieren auf der Google-Software. Speerspitze der Android-Offensive ist Samsungs Galaxy-Reihe, deren dritte Generation Galaxy SIII seit dem Sommer auf dem Markt ist. Im Alltag gibt sich das Telefon unaufgeregt gut, zeigt mit dem großen HD-Bildschirm schnelle Spielegrafiken und gute Webseitenansichten. Im Android-App-Store finden SIII-Nutzer inzwischen mehr Apps als bei Apple, doch Vorsicht: Anders als Apple kontrolliert Google nicht sehr genau, ob die für den Play Store eingereichten Apps böse Absichten verbergen, etwa Online-Banking-Software ausspionieren.
Die meisten Deutschen werden aller Voraussicht nach eher ein iPad von Apple verschenken. Doch erstmals gibt es ernst zu nehmende Konkurrenz. Neben Microsofts Surface-Tablet sind dies vor allem die günstigen Nexus-Geräte von Google. Die gibt es fast zum Selbstkostenpreis, weil der US-Konzern Marktanteile gewinnen will. Allerdings gibt es bislang einen Nachteil: Viele Apps aus Googles Play Store sind noch nicht für die großen Tablet-Bildschirme optimiert, sondern orientieren sich an kleineren Smartphones.

