Das Spielenetzwerk Battle.net, in dem auch Teilnehmer populärer Games wie „World Of Warcraft“ oder „Diablo III“ ihre Profile haben, ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Nach ersten Erkenntnissen seien keine Kreditkarten-Informationen oder Namen und Wohnadressen kopiert worden, betonte der Betreiber Blizzard am Freitag. Die Untersuchungen dauerten aber noch an. Die Hacker seien an Listen von E-Mail-Adressen der Nutzer außerhalb Chinas herangekommen sowie an die persönliche Sicherheitsfrage. In Nordamerika seien zugleich verschlüsselte Nutzer-Passwörter gestohlen worden.

Blizzard versicherte, man habe schnell Schritte unternommen, um die Lücke zu schließen und arbeite mit Sicherheitsbehörden zusammen, um den Täter zu finden. Blizzard versicherte, dass die gestohlenen Informationen nicht ausreichend seien, um Zugang zu den Battle.net-Accounts zu bekommen. Das Unternehmen hatte zuletzt mit seinem Echtgeld-Auktionshaus für „Diablo III”-Spieler Furore gemacht, bei dem die Nutzer Ausrüstungsgegenstände, die sie im Spiel gefunden haben, für echtes Geld versteigern oder ersteigern können.

In den kommenden Tagen, so Blizzard, werde man Spieler, die auf den nordamerikanischen Servern registriert seien, auffordern, ihre geheime Passwortfrage und -antwort zu ändern. Mobile Nutzer müssten ihre Software aktualisieren.

dpa/alu