Alle getesteten Notebooks verfügen über ein 15,6-Zoll-Display (39,6 Zentimeter) und eine Auflösung von 1366x768 Bildpunkten. Abgesehen vom Wortmann-Notebook glänzen alle Displays. Sie zeigen dadurch zwar etwas schärfere und kontrastreichere Bilder als Monitore mit matter Oberfläche, jedoch treten beim Arbeiten in heller Umgebung auf den sogenannten Glossy-Displays Spiegelungen auf.
Prozessor
Sechs der acht Testkandidaten haben schnelle Core-i5-Prozessoren von Intel an Bord und erreichten damit ein sehr hohes Arbeitstempo. Die Taktfrequenz liegt je nach Modell bei 2,3 oder 2,4 Gigahertz. Bei aufwendigeren Aufgaben schaltet der Core i5 den „Turbo-Boost“ ein und erhöht den Takt auf bis zu drei Gigahertz. Die Notebooks von Sony und Wortmann bieten nur einen Core-i3-Prozessor ohne Turbo, arbeiten somit langsamer.
Grafikprozessor
Die meisten Notebooks haben Mittelklasse-Grafikprozessoren, die im Test rund 20 bis 30 Bilder pro Sekunde berechneten. Viele aktuelle Spiele liefen damit ordentlich. Die schwächeren Grafik-Chips der Modelle von HP, Sony und Wortmann schafften nur rund 15 Bilder pro Sekunde – zu wenig für eine flüssige Wiedergabe. Die Testkriterien finden Sie im Artikel „ So ermittelt Computer Bild das Spieletempo “.
Festplatte und Brenner
Mit rund 500 bis 700 Gigabyte bieten die Testkandidaten viel Speicherplatz für Daten und Programme. Alle Geräte haben einen DVD-Brenner an Bord. Die Laufwerke im HP- und Sony-Notebook spielen zusätzlich Blu-ray-Discs ab.
Anschlüsse
Die Notebooks von Acer, Medion, Wortmann bieten USB-3.0-Anschlüsse. Damit kopieren Sie Daten zu externen USB-3.0-Festplatten doppelt so schnell wie mit USB 2.0. Externe Monitore schließen Sie per VGA oder HDMI an. Der Steckplatz für Speicherkarten fehlt keinem Gerät – die Laptops von Sony und HP nehmen aber keine MS-Karten an.
Akku
Jedes Notebook im Test hält mindestens zwei Stunden durch. Die Modelle von Asus und Fujitsu schaffen sowohl beim Arbeiten als auch bei der Wiedergabe von Videos eine Akkulaufzeit von über drei Stunden. Am schwächsten sind die Akkus der Notebooks von Medion, Wortmann, Sony.
Fazit: Das Packard Bell EasyNote übertrumpft sowohl beim Arbeits- als auch beim Spieletempo alle anderen Notebooks im Test und belegt damit den Spitzenplatz. Es bietet acht Gigabyte Arbeitsspeicher, eine große Festplatte und das beste Software-Paket. Aber auch die anderen Notebooks schneiden gut ab – lediglich das Wortmann-Notebook fällt leicht ab.
Quelle: Computer Bild. Mehr Tests bei computerbild.de.




