Mittels des Morris-Baukastens von BI2 Technologies , der bereits für das US-Militär eingesetzt wurde, soll demnächst auch die Polizei in Amerika am iPhone unterstützt werden. Bei dieser umstrittenen Technologie ist es möglich, Gesichter auf einer Entfernung von bis zu 5 Fuß (1,5 Meter) zu fotografieren und sie in einem Verdachtsfall automatisch mit der polizeilichen Datenbank Verdächtiger abzugleichen.

Selbst ein Scan der Iris ist auf diese Weise bis zu einer Entfernung von 6 Fuß machbar. Über ein Zusatzgerät können auch direkt Fingerabdrücke eines Verdächtigen mit dem iPhone abgenommen werden. Geplant sind zunächst Lieferungen von 1000 Geräten für iPhones an 40 Polizeiorganisationen im September, später voraussichtlich auch für Android-Smartphones. Der Kostenpunkt liegt bei 3000 US-Dollar.

Strittig ist neben der Verwertbarkeit der so gewonnenen Erkenntnisse vor Gericht auch die Frage des Daten- und Personenschutzes bei unschuldig betroffenen Bürgern.

Quelle: Macwelt. Ausführliche Testberichte finden Sie auf der Website www.macwelt.de.